Touristen erleben maritime Alptraumnacht

Zwei deutsche Staatsbürger haben in der vergangenen Nacht einen dramatischen Zwischenfall auf der zugefrorenen Ostsee erlebt. Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei auf Anfrage bestätigte, hatten die beiden Männer gegen 22 Uhr einen Notruf abgesetzt, nachdem das Eis unter ihrem Zelt aufgebrochen war und sie auf einer treibenden Eisscholle strandeten. Die beiden Touristen, deren Identität aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht veröffentlicht wurde, hatten nach Angaben von Augenzeugen bereits seit Stunden auf der zugefrorenen Ostsee campiert. "Sie wollten die einzigartige Erfahrung einer Nacht unter dem Sternenhimmel auf dem Eis machen", sagte ein Mitarbeiter des örtlichen Tourismusbüros, der anonym bleiben wollte. "Niemand konnte ahnen, dass das Eis so instabil sein würde." Die Rettungskräfte benötigten nach dem Notruf rund fünf Stunden, um die beiden Männer zu bergen. "Die Dunkelheit, die Kälte und die Bewegung der Eisscholle machten die Bergung extrem kompliziert", erklärte der Einsatzleiter der Küstenwache. "Wir mussten äußerste Vorsicht walten lassen, um nicht selbst in Gefahr zu geraten."

Hintergründe

Experten zufolge sind derartige Vorfälle auf zugefrorenen Gewässern keine Seltenheit, werden aber oft unterschätzt. "Viele Menschen überschätzen die Tragfähigkeit des Eises, besonders wenn es wärmer wird", sagte Dr. Klaus Bergmann, Glaziologe an der Universität Greifswald. "Bereits geringe Temperaturunterschiede können zu Rissen und Brüchen führen." Die beiden Touristen hatten nach Informationen dieser Redaktion zum Zeitpunkt des Unglücks keine spezielle Ausrüstung für Extrembedingungen dabei. "Sie waren mit normaler Campingausrüstung unterwegs", bestätigte ein Polizeisprecher. "Das zeigt, wie leichtsinnig das ganze Unterfangen war."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Bundesregierung zeigte sich besorgt über den Vorfall. "Wir appellieren an alle Bürger, die Sicherheitshinweise für Aktivitäten auf zugefrorenen Gewässern ernst zu nehmen", sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit. Die Ostsee-Anrainerstaaten tauschten sich bereits über gemeinsame Sicherheitsstandards aus. Auch die Tourismusbranche reagierte bestürzt. "Solche Vorfälle können das Image ganzer Regionen schädigen", sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft. "Wir müssen bessere Aufklärungskampagnen starten."

Ausblick

Die beiden geretteten Männer befinden sich nach Angaben der Polizei inzwischen in ärztlicher Behandlung, konnten aber das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Gegen sie wird wegen fahrlässiger Gefährdung ermittelt. Die Staatsanwaltschaft prüft zudem, ob sie für die Kosten des Rettungseinsatzes haften müssen. Die Wasserschutzpolizei kündigte an, künftig verstärkt auf die Gefahren des Campings auf zugefrorenen Gewässern hinzuweisen. "Wir können nicht jeden vor seiner eigenen Risikobereitschaft schützen", sagte ein Polizeisprecher. "Aber wir können versuchen, durch Aufklärung derartige Vorfälle zu verhindern."

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