Berlin – Die Bundesregierung erwägt einen radikalen Schritt im transatlantischen Pharma-Handel: Nachdem bekannt wurde, dass Medikamentenpreise in Deutschland teilweise bis zu 70 Prozent unter denen in den USA liegen, hat das Bundesgesundheitsministerium unter der Leitung von Prof. Dr. Karl Lauterbach erste Sondierungsgespräche mit führenden Pharmakonzernen aufgenommen.

Laut einem Mitarbeiter des Ministeriums, der anonym bleiben wollte, prüft die Regierung derzeit verschiedene Szenarien. "Wir befinden uns in einer außergewöhnlichen Situation", zitiert die Financial Times Deutschland den Insider. "Wenn deutsche Patienten von niedrigeren Preisen profitieren können, während amerikanische Patienten deutlich mehr zahlen, stellt sich die Frage der Gerechtigkeit."

Die Recherche von NDR, WDR, Süddeutsche Zeitung und New York Times hatte ergeben, dass selbst bei neu zugelassenen Vergleichspräparaten die deutschen Preise durchschnittlich 45 Prozent unter den US-amerikanischen liegen. Besonders drastisch sei der Unterschied bei patentfreien Medikamenten, wo deutsche Apotheken teilweise nur ein Drittel des US-Preises verlangen.

Hintergründe

Der Unterschied in den Medikamentenpreisen zwischen Deutschland und den USA ist seit langem ein Streitpunkt in der transatlantischen Gesundheitspolitik. Während in Deutschland ein strenges Preismoratorium und Rabattsystem die Kosten begrenzt, fehlen in den USA vergleichbare Regularien. "Wir haben eine Situation, in der das gleiche Medikament in zwei verschiedenen Ländern völlig unterschiedliche Preise haben kann", erklärt Dr. Anna Weber, Pharmazie-Ökonomin an der Universität Heidelberg, gegenüber unserer Redaktion.

Interessant ist dabei, dass ausgerechnet US-Präsident Donald Trump in der Vergangenheit wiederholt niedrige Medikamentenpreise für amerikanische Patienten gefordert hatte. "Die niedrigsten Preise für Medikamente" habe er verhandelt, behauptete Trump kürzlich. Die aktuelle Recherche widerlegt diese Aussage jedoch eindeutig.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen auf die mögliche deutsch-amerikanische Pharma-Zusammenarbeit fallen gemischt aus. Während das Weiße Haus bisher keine offizielle Stellungnahme abgegeben hat, meldeten sich führende deutsche Politiker zu Wort. "Wir prüfen alle Optionen, die den Patienten weltweit zugutekommen könnten", sagte Bundesgesundheitsminister Lauterbach in einer Pressekonferenz am Mittwoch.

Aus der Pharmaindustrie hagelt es dagegen Kritik. "Eine solche Maßnahme könnte die Forschungs- und Entwicklungsanreize in der gesamten Branche beeinträchtigen", warnte der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa). "Wir brauchen faire Preise, die Innovation ermöglichen."

Ausblick

Experten gehen davon aus, dass die Gespräche zwischen dem Bundesgesundheitsministerium und den Pharmakonzernen noch in diesem Quartal abgeschlossen sein könnten. Sollten sich beide Seiten auf ein Modell einigen, wäre dies ein historischer Durchbruch in der internationalen Gesundheitspolitik.

Unterdessen wächst der Druck auf die US-Regierung, tätig zu werden. "Die Amerikaner zahlen die höchsten Medikamentenpreise der Welt", betont Dr. Weber. "Es ist an der Zeit, dass sich das ändert – egal ob durch Importe oder durch eine Reform des eigenen Systems."

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