Washington D.C. – In einer Doppelstrategie aus Beschwichtigung und Eskalation hat US-Präsident Donald Trump am Donnerstag versucht, die internationalen Ölmärkte zu stabilisieren, während er gleichzeitig die militärischen Spannungen mit Iran aufrechterhielt.
Trump erklärte in einer kurzen Ansprache im Rosengarten des Weißen Hauses, die Vereinigten Staaten seien bereit, Handelsschiffe durch die strategisch wichtige Straße von Hormuz zu eskortieren, sollte dies zur Aufrechterhaltung der Ölversorgung notwendig werden. "Wir können Tanker begleiten, wenn nötig", sagte Trump. "Wir haben bereits auf viele Arten gewonnen, aber wir haben noch nicht genug gewonnen."
Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Regierung in Washington derzeit prüfe, ob eine solche Eskortierung unter internationalem Recht zulässig wäre. "Die Frage ist, ob dies als Akt der Kriegsführung oder als Schutz der freien Seefahrt gewertet würde", sagte die Quelle.
Hintergründe
Die Straße von Hormuz ist die wichtigste Öltransportroute der Welt. Etwa 20 Prozent des global gehandelten Erdöls passieren jährlich diese 50 Kilometer breite Meeresenge. Im Zuge der eskalierenden Spannungen zwischen den USA und Iran hatten jüngst mehrere Zwischenfälle die Sorge vor einer Unterbrechung der Versorgung geschürt.
Trump betonte mehrfach, dass die USA "energieunabhängig" seien und daher weniger anfällig für Preisschwankungen als noch vor zehn Jahren. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass Verbündete wie Deutschland und Japan weiterhin auf Importe aus dem Golf angewiesen seien. "Wir können unseren Freunden helfen", sagte der Präsident.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die EU-Kommission zeigte sich besorgt über die Entwicklung. Eine Sprecherin erklärte, man beobachte die Lage "mit großer Sorge" und appelliere an alle Beteiligten, "Zurückhaltung zu wahren". In Teheran wies das Außenministerium die Ankündigung Trumps als "Provokation" zurück.
In Deutschland reagierten Unionspolitiker zurückhaltend. Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, sagte, man unterstütze grundsätzlich Anstrengungen zur Stabilisierung der Energiemärkte, müsse aber "jegliche militärische Eskalation vermeiden". Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge forderte, Trump möge "seine aggressive Iran-Politik beenden" und "auf Diplomatie setzen".
Ausblick
Experten gehen davon aus, dass die Ankündigung Trumps kurzfristig für Erleichterung an den Märkten sorgen könnte. "Die bloße Aussicht auf militärischen Schutz könnte die Preise drücken", sagte ein Analyst der Deutschen Bank. Langfristig bleibe die Lage jedoch angespannt.
Unterdessen kündigte das US-Verteidigungsministerium an, die Präsenz im Persischen Golf zu verstärken. Pentagon-Sprecher John Kirby sagte, man prüfe derzeit, ob zusätzliche Zerstörer oder Fregatten in die Region verlegt werden müssten. "Wir behalten uns alle Optionen vor", fügte er hinzu.
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