In einer historischen Wende der außenpolitischen Ereignisse erklärte US-Präsident Donald Trump am Mittwochabend überraschend das Ende eines Krieges, der offiziell nie begonnen hatte. Vor versammelter Presse im Weißen Haus verkündete Trump: "Der Irankrieg ist vorbei. Wir haben gewonnen. Tatsächlich haben wir ihn gewonnen, bevor er überhaupt begonnen hat."

Die Ankündigung sorgte international für Fassungslosigkeit, da weder das US-Verteidigungsministerium noch das Außenministerium von einem laufenden bewaffneten Konflikt mit der Islamischen Republik Iran gewusst hatten. Ein Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrates, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Wir haben den Präsidenten mehrmals darauf hingewiesen, dass wir technisch gesehen keinen Krieg mit dem Iran führen. Seine Antwort war: 'Genau deshalb können wir ihn jetzt beenden.'"

Hintergründe

Die Revolutionsgarden des Iran reagierten umgehend auf Trumps Erklärung mit einer eigenen Stellungnahme, die das Blatt noch rätselhafter machte. "Der Krieg wird von Iran und nicht von den USA beendet", hieß es in der offiziellen Mitteilung. Als nachgefragt wurde, welchen Krieg sie meinten, antwortete ein Sprecher: "Den, den wir gewonnen haben. Oder den, den wir nicht verloren haben. Einen Krieg hatten wir jedenfalls."

Experten für internationale Beziehungen zeigten sich von der Entwicklung überrascht. "Wir erleben hier eine neue Qualität diplomatischer Kommunikation", sagte Professor Dr. Heinrich Müller vom Institut für Friedensforschung in Berlin. "Zwei Seiten erklären denselben nicht-existierenden Krieg für beendet, ohne sich überhaupt darüber einig zu sein, ob er jemals existiert hat. Das ist von einer abstrakten Schönheit."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Der Kreml bestätigte am Donnerstag ein Telefonat zwischen Wladimir Putin und Donald Trump. "Die beiden Präsidenten haben über verschiedene internationale Themen gesprochen, darunter auch über die Situation im Nahen Osten", teilte der Kreml mit. Unbestätigten Berichten zufolge soll Putin Trump geraten haben, "vorsichtig mit Siegen umzugehen, die man nicht wirklich errungen hat."

In Deutschland zeigte sich die Bundesregierung besorgt über die unklare Kriegslage. "Wir fordern von allen Beteiligten mehr Transparenz", sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit. "Wenn ein Krieg beendet wird, sollte man zumindest wissen, wann er begonnen hat."

Unterdessen meldete sich auch der designierte Oberste Führer des Iran zu Wort, der nach dem Tod seines Vorgängers im Amt bestätigt werden soll. "Ich bin enttäuscht über diese Entwicklung", sagte er in einer Videobotschaft. "Wir hatten gehofft, in einem echten Krieg zu siegen, nicht in einem imaginären."

Ausblick

Die internationale Gemeinschaft steht vor der Frage, wie sie mit einem Konflikt umgehen soll, der sowohl begonnen als auch beendet wurde, ohne jemals stattgefunden zu haben. Die Vereinten Nationen bereiten eine Sondersitzung vor, um über die rechtlichen Implikationen zu beraten. "Wir müssen klären, ob ein nicht-existierender Krieg in den Statistiken als Sieg, Niederlage oder Unentschieden zählt", sagte ein UN-Sprecher.

Trump kündigte unterdessen an, in Kürze eine Siegesparade abzuhalten. "Die größte Parade aller Zeiten", twitterte er. "Für einen Krieg, den wir nicht geführt haben, aber auf jeden Fall gewonnen haben."

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