Washington D.C. - Die außenpolitische Isolation der Vereinigten Staaten scheint für US-Präsident Donald Trump kein Grund zur Sorge, sondern vielmehr eine willkommene Entwicklung zu sein. In einer emotional aufgeladenen Pressekonferenz im Weißen Haus erklärte Trump am Donnerstagabend, die Weigerung seiner Nato-Partner, sich an einer potenziellen Militäraktion gegen den Iran zu beteiligen, sei "kein Rückschlag, sondern eine Befreiung".

Trump, der in einer langen und zum Teil wirren Ansprache wiederholt von "strategischer Autarkie" sprach, kündigte die Einrichtung einer neuen "Operation Alleingang" an. "Wir brauchen diese nutzlosen Mitfahrer nicht", sagte der Präsident und verwies auf die Kosten, die die USA bisher für die kollektive Verteidigung aufgewendet hätten. "Warum sollen wir unsere Steuergelder für Länder ausgeben, die nicht einmal bereit sind, uns zu unterstützen, wenn wir sie brauchen?"

Ein Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrates, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass das Weiße Haus tatsächlich an einem neuen strategischen Konzept arbeite, das auf "maximale Unabhängigkeit" setze. "Der Präsident ist überzeugt, dass die USA stärker sind, wenn sie allein handeln", sagte die Quelle. "Er spricht von einer Art 'muslimischer Gebetsruf' für die amerikanische Ausnahmestellung."

Die Ankündigung stieß international auf scharfe Kritik. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnte vor den "gefährlichen Folgen" einer einseitigen US-Politik. "Die Nato ist kein Klub, bei dem man nach Gutdünken Mitglieder ein- und ausschließen kann", sagte Stoltenberg in Brüssel. Auch die EU-Kommission zeigte sich "tief besorgt" über Trumps Pläne.

Unterdessen mehren sich in den USA selbst die kritischen Stimmen. Der republikanische Senator Mitt Romney warf Trump "kurzsichtige Isolation" vor. "Wir brauchen unsere Verbündeten jetzt mehr denn je", sagte Romney in einer Erklärung. "Allein können wir den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht gewachsen sein."

Doch Trump ließ sich davon nicht beirren. In einem späteren Tweet schrieb er: "Die stärkste Armee der Welt braucht keine Erlaubnis von irgendjemandem. America First - und nur America!" Beobachter deuten dies als weiteren Beleg dafür, dass der Präsident fest entschlossen ist, seinen isolationistischen Kurs auch in einer möglichen zweiten Amtszeit fortzusetzen.

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