Washington/Brüssel – Die transatlantische Allianz steht vor ihrer schwersten Krise seit dem Kalten Krieg.
US-Präsident Donald Trump hat die NATO-Partner in einem Telefonat mit dem Generalsekretär Jens Stoltenberg scharf für deren Weigerung kritisiert, einem von den USA geforderten Militäreinsatz in der Straße von Hormus beizutreten. "Das ist kein bloßer taktischer Fehler mehr", sagte Trump laut einem Mitarbeiter des Weißen Hauses, der anonym bleiben wollte. "Das ist ein fundamentaler Verrat an den Prinzipien, auf denen diese Allianz gegründet wurde." Die Weigerung der NATO-Staaten, darunter auch Deutschlands, wertet Trump als "feigen Pazifismus" und "strategische Naivität". In einer kurzen Stellungnahme am Abend bezeichnete er die Haltung der Verbündeten als "ziemlich schockierend" und warf ihnen vor, "die Augen vor der Realität zu verschließen". "Die Straße von Hormus ist nicht irgendein Seeweg", so Trump weiter. "Das ist die Lebensader der freien Welt, und wer sie nicht verteidigt, verrät die Werte, für die wir angeblich stehen." Der US-Präsident drohte mit einseitigen Militärmaßnahmen und kündigte an, "alle Optionen auf den Tisch zu legen". In Brüssel herrscht unter ranghohen NATO-Diplomaten Bestürzung über die scharfe Attacke. "Wir erleben eine beispiellose Eskalation der verbalen Gewalt", sagte ein namentlich nicht genannter EU-Diplomat. "Trump scheint entschlossen, die NATO entweder seinem Willen zu beugen oder sie zu zerstören." Die deutsche Bundesregierung wies die Vorwürfe umgehend zurück. "Deutschland wird sich niemals an militärischen Abenteuern beteiligen, die völkerrechtlich bedenklich sind", sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit. "Unsere Sicherheitspolitik basiert auf Dialog und Diplomatie, nicht auf militärischer Konfrontation."Hintergründe
Der Streit um die Straße von Hormus eskaliert seit Wochen. Die USA hatten Anfang des Jahres eine internationale Marine-Mission vorgeschlagen, um die Versorgung mit Öl aus dem Persischen Golf zu sichern. Die NATO-Partner lehnten dies jedoch ab, da sie eine weitere Eskalation im Konflikt mit dem Iran befürchten. "Hinter Trumps Forderung verbirgt sich ein strategisches Kalkül", analysiert der Sicherheitsexperte Dr. Thomas Jäger von der Universität zu Köln. "Er will die NATO zwingen, sich militärisch in den Konflikt im Nahen Osten zu verstricken und damit von Europa eine stärkere Unterstützung seiner Iran-Politik erzwingen."Reaktionen aus dem In- und Ausland
Auch in den USA selbst regt sich Widerstand gegen Trumps Vorstoß. "Das ist ein Frontalangriff auf die Allianzfreiheit unserer Partner", kritisierte der demokratische Senator Chris Murphy. "Trump versteht nicht, dass wahre Stärke auch darin liegt, zu wissen, wann man nicht eingreift." In Teheran wurde die NATO-Ablehnung mit Genugtuung aufgenommen. "Wir begrüßen die Vernunft unserer europäischen Freunde", sagte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums. "Wer Frieden will, muss auf Krieg verzichten."Ausblick
Die Krise dürfte sich in den kommenden Wochen weiter zuspitzen. Beobachter rechnen damit, dass Trump weitere einseitige Schritte gegen den Iran einleiten könnte, um die NATO-Partner unter Druck zu setzen. "Wir stehen vor einer Zerreißprobe für die transatlantische Allianz", warnt der frühere NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. "Trump testet die Grenzen der Loyalität seiner Verbündeten aus – und die könnten bald erreicht sein."Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.