In einer Pressekonferenz, die Historiker als "Meisterwerk politischer Paradoxie" bezeichnen, erklärte US-Präsident Donald Trump den Krieg gegen den Iran für beendet – und kündigte gleichzeitig dessen Fortsetzung an.

"Wir haben gewonnen", verkündete Trump vor versammelter Presse im Rosengarten des Weißen Hauses. "Der Auftrag ist erfüllt. Und jetzt werden wir den Auftrag zu Ende führen." Die Erklärung, die in ihrer Widersprüchlichkeit an die berühmte "Mission Accomplished"-Aktion von 2003 erinnert, ließ Beobachter weltweit ratlos zurück.

Ein Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrates, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Der Präsident meint, dass wir den ersten Teil gewonnen haben – jetzt kommt Phase zwei." Als nachgefragt wurde, ob Phase zwei nicht Teil des ursprünglichen Auftrags gewesen sei, antwortete der Mitarbeiter: "Das ist eine sehr gute Frage. Ich leite sie gerne an das Präsidialbüro weiter."

Die Erklärung erfolgte nur Stunden nach einer Resolution des UN-Sicherheitsrates, der die "fortgesetzten und unprovozierten Angriffe" des Iran auf benachbarte Golfstaaten verurteilte. "Wir verurteilen diese Angriffe auf das Schärfste", hieß es in der Erklärung. "Gleichzeitig begrüßen wir die konsequente Reaktion der Vereinigten Staaten, die den Frieden in der Region wiederherstellen wird – durch weitere militärische Präsenz."

Hintergründe

Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran hatte sich in den vergangenen Wochen dramatisch zugespitzt. Nach Angaben des Pentagon wurden allein in den letzten 48 Stunden über 200 Luftschläge durchgeführt. "Das sind Rekordzahlen", sagte ein Pentagon-Sprecher. "Wir haben noch nie so schnell so viele Ziele getroffen, ohne genau zu wissen, was diese Ziele sind."

Experten zufolge folgt Trumps Strategie einer klaren Logik: "Er gewinnt, indem er weitermacht", erklärte Dr. Jonathan Smith, Professor für Politische Paradoxien an der Georgetown University. "Es ist ein brillanter Schachzug – man kann nur verlieren, wenn man aufhört zu spielen."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die internationale Gemeinschaft reagierte mit einer Mischung aus Verwirrung und Besorgnis. Der iranische Außenminister twitterte: "Wenn der Krieg gewonnen ist, warum kämpfen wir dann noch?" – eine Frage, die auch in Washington für hitzige Debatten sorgte.

In Deutschland zeigte sich Außenministerin Baerbock "zutiefst besorgt über die Entwicklung". Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes ergänzte: "Wir fordern alle Parteien auf, zur Vernunft zurückzukehren. Und zwar schnell, bevor noch mehr Vernunft verloren geht."

Der russische Präsident Putin bot derweil an, "vermittelnd tätig zu werden" – und kündigte gleichzeitig gemeinsame Militärübungen mit dem Iran an. "Wir sind für Dialog", sagte Putin. "Aber wir sind auch für Munition."

Ausblick

Unklar ist, wie es mit dem Konflikt weitergehen soll. Trump kündigte für nächste Woche eine "große Ankündigung" an, die "alles verändern wird". Laut einem hohen Regierungsbeamten könnte es sich dabei um "eine neue Phase handeln, die noch paradoxer ist als die aktuelle."

Unterdessen bereiten sich die Golfstaaten auf weitere Angriffe vor. "Wir haben unsere Bunker verstärkt", sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums von Saudi-Arabien. "Und unsere Erklärungen. Denn wenn es etwas gibt, das wir aus diesem Konflikt gelernt haben, dann ist es, dass Klarheit überbewertet wird."

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.