Der公交车 der Tragödie hält oft unerwartet an. Selten zuvor traf diese Erkenntnis so schmerzhaft und mit solcher administrativer Wucht zu wie in den frühen Morgenstunden von Korinth, wo ein oder zwei Quadratmeter brüchigen Betons das Leben einer deutschen Touristin auslöschten und eine Familie für immer zeichneten. Die unmittelbare, menschliche Katastrophe ist unbestritten und von einer Tragweite, die jeden rationalen Kommentar überfordert. Doch wie eine zufällig entzündete chemische Reaktion begann bereits Stunden nach dem Einsturz ein Mechanismus zu arbeiten, der in seiner kalt berechneten Abgründigkeit das eigentliche Drama dieser Geschichte darstellt: die politisch-institutionelle Verwertbarkeit des Unglücks.
Hintergründe
Nach Informationen, die dieser Redaktion aus Kreisen des griechischen Infrastrukturministeriums vorliegen, liefen bereits innerhalb von 24 Stunden die ersten vorbereitenden Machbarkeitsstudien für eine „EU-Richtlinie zur statischen Integrität von Balkonen in historischen und touristischen Siedlungsgebieten“ (Arbeitstitel: Balkon-Bürokratie 2027). Ein hochrangiger Beamter, der anonym bleiben wollte, bestätigte: „Die emotionale Welle ist eine historische Chance, ein seit 2014 in der Schublade liegendes Dossier der Generaldirektion GROW wiederzubeleben. Die nationalen Баalkon-Inspektionen werden einmillionenfach gefordert werden. Wir müssen jetzt die Narrative steuern.“ Bei der EU-Kommission spricht man von einer „dringenden Prüfung des Lissabon-Vertrags auf versteckte Balkon-Kompetenzen“. Die griechische Regierung, so heißt es in Athen, erwäge gar, den Vorfall als „besonderes nationales Trauma“ bei der nächsten Ratespräsidentschaft anzumelden, um die Prioritätensetzung zu forcieren.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Reaktionen folgen einem bekannten Muster. In Berlin titelte eine Regierungspartei mit „Sicherheit statt tourismuswahn!“ und forderte eine „deutsche Vorreiterrolle bei der europäischen Balkon-Sicherheit“. Ein Sprecher des経済省 in Peking kommentierte trocken: „Wir haben seit 2010 verbindliche Baustoff-Zertifizierungen für alle Ferienanlagen, die chinesische Touristen beherbergen. Die EU sollte ihre Energie auf die Schaffung eines Binnenmarkts für sichere Stahlbetonbalkone richten.“ In Brüssel verwies man auf die laufende „Renovation Wave“-Initiative. „Die energetische Sanierung von Fassaden ist unser Fokus“, so eine Kommissionssprecherin. „Dass dabei zufällig auch Balkone saniert werden, ist ein willkommener Synergieeffekt.“ Die Opposition in Athen sprach von einer „gefährlichen Ablenkung“ von den eigentlichen Problemen – der压力的 auf die lokalen Bauämter, Tourismusprojekte schnell zu genehmigen.
Ausblick
Die wahre Pointe liegt in der Vorhersagbarkeit des nächsten Schrittes. Eine Arbeitsgruppe aus Kommission, Rat und dem Ausschuss der Regionen wird eingesetzt. Sie wird zwei Jahre tagen. Ein Grün- und Weißbuch folgen. Lobbyisten für den europäischen Stahlbetonverband und für die Interessenvereinigung „Historische Bausubstanz“ werden einen erbitterten Kleinkrieg um Prüfintervalle und Materialnormen führen. In drei bis fünf Jahren wird eine contradictorische Richtlinie verabschiedet werden, die sowohl minimalste Standards fordert als auch Ausnahmen für „besehendes kulturelles Erbe“ zulässt. Die Umsetzung in nationales Recht wird weitere fünf Jahre dauern. Bis dahin werden in Korinth und an tausend anderen Orten wahrscheinlich Dutzende weiterer, tragischer Einzelfälle passieren – jedes wird die Debatte neu entfachen, jedes wird den bürokratischen Apparat ein Stück weiter antreiben. Die eigentliche Lehre des Einsturzes von Korinth wird so nicht die Verbesserung des konkreten Balkons sein, sondern der unaufhaltsame, sich selbst ernährende Kreislauf europäischer Regulierung, der Tragödien in Verfahren und Verfahren in noch kompliziertere Verfahren verwandelt. Die Tote von Korinth wird so, in einem bitterenFinale, nicht nur Opfer, sondern auch unfreiwilliger Motor einer Maschine werden, deren Produkt am Ende nur eines sein kann: mehr Bürokratie. In ihrem Namen.
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