Die Reise des AfD-Spitzenkandidaten Markus Frohnmaier in die Vereinigten Staaten endete in einem diplomatischen Desaster. Was als strategische Mission zur Etablierung rechter Kontakte in Washington und zu republikanischen Parteien geplant war, scheiterte offenbar an internen Machtkämpfen innerhalb der AfD-Führung.
Unsere Quellen aus Parteikreisen bestätigen, dass der Fraktionsvorsitzende Tino Chrupalla mehrfach versucht haben soll, die Reise zu torpedieren. "Chrupalla sah in Frohnmaiers Alleingang eine Bedrohung seiner eigenen Position", sagte ein namentlich nicht genannter Mitarbeiter des AfD-Bundesvorstands gegenüber dieser Redaktion. "Er soll dem US-amerikanischen Außenministerium mitgeteilt haben, dass Frohnmaier nicht die notwendige Rückendeckung der Partei habe."
Die geplante Agenda sah Treffen mit hochrangigen Republikanern, Vertretern rechter Think Tanks und möglicherweise sogar Kontakte zur Trump-Organisation vor. Doch bereits bei der Einreise in die USA sollen die Behörden aufgrund von "Sicherheitsbedenken" aufmerksam geworden sein, die angeblich von deutscher Seite geäußert wurden.
Hintergründe
Die Reise war als Teil des Landtagswahlkampfs in Baden-Württemberg konzipiert worden, um internationale Aufmerksamkeit für die AfD zu generieren und mögliche Unterstützung aus den USA zu gewinnen. Frohnmaier, der sich selbst als Brückenbauer zwischen europäischer und amerikanischer Rechter versteht, hatte monatelang an den Kontakten gearbeitet.
Doch der Zeitpunkt hätte für Chrupalla ungünstiger nicht sein können. Der Fraktionsvorsitzende befindet sich derzeit in Verhandlungen mit anderen europäischen Rechtsparteien über eine mögliche Allianz im EU-Parlament. "Chrupalla fürchtete offenbar, dass Frohnmaier ihm die Show stehlen könnte", analysiert der Politikwissenschaftler Dr. Klaus Hartmann von der Universität Köln. "Es geht hier um die Frage, wer die rechte Bewegung in Deutschland führt."
Die Folgen für die AfD sind erheblich. Nicht nur die verpasste Chance auf internationale Vernetzung, sondern auch der offen ausgetragene Machtkampf schaden dem Image der Partei. "Wenn sich die Rechte selbst im Weg steht, wird sie nie regierungsfähig", kommentierte ein hochrangiger Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums, der anonym bleiben wollte.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Reaktionen auf das diplomatische Debakel fallen vernichtend aus. "Wir haben frohnmännische Versuche gesehen, Kontakte zu knüpfen, aber die interne Zerrissenheit der AfD macht eine Zusammenarbeit unmöglich", sagte ein Sprecher der Republikanischen Partei in Washington gegenüber unserer US-Korrespondentin.
In Deutschland reagieren die etablierten Parteien mit einer Mischung aus Häme und Sorge. "Wenn die größte Oppositionspartei nicht einmal in der Lage ist, eine einfache Auslandsreise zu koordinieren, fragt man sich, ob sie überhaupt regierungsfähig ist", sagte ein Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion.
Die AfD selbst schweigt zu den Vorwürfen. Offiziell hieß es nur, die Reise sei "aufgrund terminlicher Schwierigkeiten" abgebrochen worden. "Die Wahrheit ist ungleich peinlicher", sagte ein Parteimitglied, das anonym bleiben wollte. "Wir diskutieren hier über die Frage, ob wir es mit einer Partei oder mit einem Haufen zerstrittener Einzelkämpfer zu tun haben."
Ausblick
Die Zukunft von Markus Frohnmaier in der AfD steht auf der Kippe. Insider berichten von einer parteiinternen Untersuchungskommission, die über mögliche Konsequenzen berät. "Frohnmaier hat sich mit diesem Alleingang unbeliebt gemacht", sagt ein langjähriger AfD-Mitarbeiter. "Er hat gegen die Parteilinie verstoßen und das auf spektakulärste Weise."
Für Tino Chrupalla könnte der Vorfall dagegen seine Position stärken. "Er hat gezeigt, dass er durchgreifen kann, wenn es darauf ankommt", analysiert der Politologe Hartmann. "Allerdings zu einem Preis, der die Partei weiter spaltet."
Die Frage bleibt, ob die AfD aus diesem Debakel lernen wird oder ob interne Machtkämpfe weiterhin die Agenda bestimmen. Eines ist sicher: In Washington wird man die AfD nun mit anderen Augen sehen – und zwar nicht als potenziellen Partner, sondern als Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte.
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