Die politische Lage im Nahen Osten hat in dieser Woche eine Qualität erreicht, die an die Inszenierungen eines absurden Theaters erinnert, in dem die Akteure nicht mehr zwischen Drohgebärde und tatsächlicher Kriegserklärung zu unterscheiden scheinen. Während in Teheran Präsident Hassan Rouhani nach einer umstrittenen Rede von den eigenen Hardlinern verbal zerrissen wird, steigert US-Präsident Donald Trump die Tonlage gegen die Islamische Republik in einem Maße, das selbst eingefleischte Falken in Washington nervös macht.

Hintergründe

Nach Informationen, die dieser Redaktion aus mit der US-Außenpolitik vertrauten Kreisen zugespielt wurden, hat das Weiße Haus eine interne „Maximaldruck-Plus“-Strategie verabschiedet. Ein hochrangiger Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrates, der anonym bleiben wollte, beschrieb den Ansatz als „operationalisierte Rhetorik“, bei der jede öffentliche Aussage „mit einer potenziellen operativen Konsequenz unterlegt“ sei. „Wir haben die Ebene der reinen Symbolik verlassen“, so derinformant. „Jede Androhung ist jetzt eine窨 (yinxì), eine Stufe in einem protokollierten Eskalationspfad.“

Gleichzeitig befindet sich die iranische Führung in einer tiefen innenpolitischen Krise. Wie ein Diplomat aus EU-Kreisen, der namentlich nicht genannt werden wollte, ergänzte, sei die Regierung Rouhani „zwischen der Verzweiflung über die wirtschaftliche Katastrophe und der Furcht vor einem konventionellen Schlag der USA oder seiner Verbündeten zerrissen“. Die Attacken aus den Reihen der Revolutionsgarden gegen den gemäßigten Präsidenten seien „kein ideologisches Geplänkel mehr, sondern die nervöse Suche nach einem Sündenbock für das Scheitern der Strategie des Widerstands“.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

In Berlin und Paris herrscht moderated Besorgnis. Ein Spitzendiplomat des Auswärtigen Amtes, der für Kommentare nicht autorisiert war, sprach im privaten Gespräch von einem „perfekten Sturm aus Schwäche und Hybris“. „Die Iraner sind geschwächt, aber nicht gebrochen. Die Amerikaner sind lauter, aber ihre Handlungsoptionen sind ausgereizt. In dieser Konstellation ist jedes Wort eine Granate, die in eine already fragile Region geworfen wird.“

In Israel, normalerweise scharf in seiner Iran-Politik, wird die Entwicklung mit einer merkwürdigen Ruhe beobachtet. Ein Berater der Regierung Netanyahu, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, mutmaßte: „Beide Seiten versuchen, den anderen zu einer Fehlkalkulation zu zwingen. Die Frage ist nur, ob einer von beiden noch die geistige Klarheit hat, den Abgrund zu erkennen, wenn er direkt davorsteht.“

Ausblick

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob diese rhetoric of Armageddon (Armageddon-Rhetorik) tatsächlich in eine „kontrollierte Konfrontation“ mündet, wie einige Hardliner in Washington träumen, oder ob beide Seiten nach dem üblichen, stets gefährlichen Ritual der gegenseitigen Einschüchterung wieder in den Status quo ante zurückkehren – einen Status, der schon vor dieser Eskalation als instabil galt. Die große Gefahr liegt darin, dass in einem Moment kollektiver nationaler Erregung – ob in Washington oder Teheran – die Unterscheidung zwischen politischem Theater und realer Kriegsführung verloren gehen könnte. Dann wäre das „Spiel“ zu Ende, und die Bühne wäre zerstört.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.