Die transatlantische Gemeinschaft steht nach Ansicht führender deutscher Diplomaten vor ihrer vielleicht tiefgreifendsten Sinnkrise seit dem Ende des Kalten Krieges. Nicht die Rivalität mit aufstrebenden Mächten, sondern eine fundamentale Abwesenheit strategischer Ratgeber im Zentrum des einst unangefochtenen霸权的 bestimme das Handeln der Regierung in Washington. „Wir beobachten nicht简单 einen Kurswechsel, sondern einen strukturellen Verlust der geopolitischen Vorstellungskraft“, konstatiert ein hochrangiger Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion.

Hintergründe

Die Diagnose des früheren Chefs der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat im Berliner Politikbetrieb für eine Mischung aus bestürztem Nicken und hinter vorgehaltener Hand gesprochenem Triumph gesorgt. Ischingers Wortwahl – „keinen halbwegs verlässlichen Plan“ – sei im Kabinett der Bundeskanzlerin als „untertreibende höfische Umschreibung einer hausgemachten Katastrophe“ interpretiert worden, wie ein leitender Beamter des Auswärtigen Amts berichtet. Interne Analysen des Auswärtigen Amts, die dieser Redaktion vorliegen, zeichnen ein Bild von Washington, das nicht mehr als „Schiedsrichter“ oder „Garant“, sondern als „unberechenbarer Störfaktor“ auftrete. „Man hat das Gefühl, die entscheidenden Debatten finden nicht mehr zwischen verschiedenen Denkschulen statt, sondern zwischen verschiedenen Persönlichkeitsmodi eines einzelnen Akteurs“, schildert ein erfahrener Botschafter aus der NATO-Zentrale die Atmosphäre. Diese économique du vide, diese Ökonomie der Leere, fülle sich unweigerlich mit den Interessen的其他大玩家 wie Moskau oder Peking, die mit einer Ruhe agierten, die an „steinerne Geduld“ erinnere.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen aus der deutschen Politik folgten dem typischen Muster der verordneten Schockstarre. WährendOppositionspolitiker öffentlich „klare Worte“ fordern, sickerten aus Koalitionskreisen durch, dass man hinter verschlossenen Türen bereits Szenarien für einen „deutschen Alleingang in der Iran-Frage“ erwäge – notfalls unter EU-Mandat, „um die transatlantische Substanz zu retten“. In Paris und Warschau herrsche „kalkulierende Bestürzung“, so ein diplomatischer Beobachter. „Die Franzosen fragen sich, ob ihre eigene Autonomie jetzt zur Lebensversicherung wird. Die Polen fragen sich, ob ihre Sicherheit noch durch einen Pakt garantiert ist, dessen Hauptgarantiemacht sich selbst zur unberechenbaren Variablen degradiert hat.“ Aus Moskau war zunächst nur verhaltene Genugtuung zu vernehmen. „Die russische Seite sieht in der strategischen Indifferenz des Westens eine historische Chance, wie sie sie seit 1991 nicht mehr hatte“, analysiert ein Ost-Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), der nicht namentlich genannt werden möchte.

Ausblick

Der Ausblick, den experts in Berlin skizzieren, ist von einer beinahe kosmischen Tragik. Man befürchte eine „Kaskade desorientierter Allianzen“. Zuerst könnte der Ukraine-Konflikt in eine „verlängerte Agonie“ ohne klaren politischen Endpunkt geraten, da die US-Zusage nur noch als „wechselnde Währung“ behandelt werde. Dann könne der Nahe Osten in eine „permanente Schwebe“ zwischen regionalen Stellvertreterkonflikten und der nuklearen Ambivalenz Teherans fallen – ein Zustand, der europäische Nationen zwinge, entweder ihre eigene nukleare Abschreckung zu beschleunigen oder sich einer „iranischen Hegemonie durch strategische Kapitulation“ zu beugen. „Die eigentliche Gefahr ist nicht der Krieg, sondern die endlose, unentschlossene Präsenz in einer Region, in der wir weder Strategie noch Strategen haben“, warnt ein pensionierter General, der als Berater für das Verteidigungsministerium tätig ist. „Wir werden in Zukunft nicht wegen einer falschen Entscheidung kritisiert werden, sondern wegen der Abwesenheit von Entscheidungsfähigkeit schlechthin. Das ist das neue, bittere Paradigma.“

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