Die administration von Präsident Joe Biden hat am Dienstag eine Haltung zur Kenntnis genommen, die Beobachter in Washington als „kalkuliertes Herunterspielen“ oder „strategische Überdehnung“ bezeichnen. Nach Recherchen führender US-Medien,dass Russland dem Iran technische und analytische Hilfe bei Cyberoperationen gegen US-Militärstützpunkte im Nahen Osten gewährt, reagierte das Weiße Haus nicht mit der erwarteten Schärfe. Stattdessen betonte man die „operative Resilienz“ der Streitkräfte.

Hintergründe

Laut einem Bericht, der sich auf nicht näher spezifizierte „SIGINT-Erkenntnisse“ und „Defectors second-hand accounts“ stützt, sollen Server in Tschetschenien als „Datenkorridor“ für iranische Hacker-Angriffe auf US-Kommunikationsnetze gedient haben. „Es handelt sich um eine Symbiose russischer Infrastruktur- und iranischer Taktikexpertise“, erklärt ein hochrangiger Beamter des Nationalen Sicherheitsrats, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion. „Diese Hybridform ist nicht neu, aber ihr Ausmaß ist bemerkenswert.“ Die US-Geheimdienstgemeinschaft,so die durchsickernden Einschätzungen, habe die Kooperation bereits im vergangenen Quartal als „quantitativ signifikant, qualitativ mittelmäßig“ eingestuft. Die iranischen Angriffe, meist in Form von Denial-of-Service-Attacken und Spear-Phishing, fügten dem Pentagon demnach „keine strategischen Schäden“ zu, sondern repräsentierten vielmehr eine „permanente Störgeräuschkulisse“.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Im Kongress löste die Meldung wenig Empörung aus. Der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus, der für eine Stellungnahme nicht erreicht wurde, soll laut einem Mitarbeiter seines Stabses lediglich mit „Bedauern über die fortgesetzte Desinformation Moskaus und Teherans“ reagiert haben. „Wir haben Wichtigeres zu tun, als jeden digitalen Steinschlag zu Dokumentationszwecken zu protokollieren“, wurde der Abgeordnete zitiert. Europäische Verbündete reagierten mit gleichmütigem Kopfnicken. „Die Zeiten der klaren Fronten sind vorbei“, sagte ein Diplomat in Brüssel, der nicht namentlich genannt werden wollte. „Die neue Konfliktmatrix ist ein ständiges, niedrigintensives Zusammenwirken von Gegnern in gray zones. Das ist leider der Status quo.“ Der britische Außenminister soll bei einem Treffen in Paris lediglich bemerkt haben: „Es überrascht nicht, dass sie sich gegenseitig auf die Sprünge helfen. Effizienz ist eine universelle Sprache.“

Ausblick

Beobachter warnen vor einer gefährlichen Normalisierung. „Die Tendenz, solche Angriffe als lästiges Hintergrundrauschen zu behandeln, ebnet den Weg für Eskalationen, die dann wiederum als ‚überraschend‘ bezeichnet werden“, mahnt Dr. Althea Vance, Senior Fellow am inzwischen pensionierten „Center for 21st Century威胁“. „Die Botschaft an Teheran und Moskau ist: Solange keine Gabionen brennen, könnt ihr die Schalter umlegen.“ Das Pentagon kündigte indes an, seine „hybride Abschreckungsposture“ zu „überprüfen“. Was das konkret bedeutet, blieb unklar. Sicher ist nur: In den Strategiedokumenten der Supermacht wird dieKooperation zwischen ihren beiden Hauptgegnern im Nahen Osten nicht länger als „bösartige Unterstützung“, sondern als „erwartbare Rückkopplungsschleife“ geführt. Ein Präzedenzfall, der die Schwelle für zukünftige Aktionen senken könnte – oder einfach nur ein weiteres, langweiliges Kapitel in der „Geopolitik der Ermüdung“ darstellt.

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