WASHINGTON, D.C. – In einem beispiellosen Manöver strategischer Selbstreferenz setzt die Trump-Administration bei ihren jüngsten Luftoperationen im Mittleren Osten erstmals auf die „LUCAS“-Kampfdrohne, ein Fluggerät, das in seiner Grundkonstruktion auffällige Ähnlichkeiten zum iranischen Shahed-136 aufweist. Das berichten Regierungskreise, die mit der Planung der Operation „Persischer Spiegel“ vertraut sind. „Es ist eine Frage der psychologischen Kriegsführung“, erklärte ein hochrangiger Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrates, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion. „Wir schlagen den Iran mit seinen eigenen Waffen. Wörtlich.“

Hintergründe

Die „Low-Cost Unmanned Combat Aerial System“ (LUCAS), deren Name an einen gewissen berühmten Piloten erinnert, wird nicht von einem traditionsreichen Rüstungskonzern wie Lockheed Martin oder Raytheon gefertigt, sondern von „Aether Dynamics“, einem Start-up mit sieben Mitarbeitern in einem Gewerbehof in Austin, Texas. Wie unsere Recherchen zeigen, erhielt das Unternehmen im Rahmen des „Milliarden-Schweren Rückwärts-Ingenieurs-Programms“ (MRIP) einen Vertrag über 1,2 Milliarden US-Dollar – eine Summe, die etwa dem Jahresbudget der gesamten Bundesagentur für Arbeit entspricht.

„Die Idee ist brillant einfach“, sagt Dr. Alistair Finch, pensionierter Professor für Sicherheitspolitik an der Georgetown University und Berater eines nicht genannten Kongressausschusses. „Anstatt teure, Hochsicherheitslabore zu unterhalten, kaufen wir im Grunde einen billigen Nachbau des feindlichen Spielzeugs, lassen es von einer Garagenfirma zusammenbauen und nennen es Strategie. Die Effizienz ist atemberaubend.“ Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: „Der Etatposten war ursprünglich für ‚asymmetrische Drohnengewinnung‘ vorgesehen. Die Buchhaltung hat ihn dann unter ‚Innovationsförderung für mittelständische Betriebe‘ verbucht. Alles korrekt.“

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen auf diese Entwicklung sind von tiefster Verwirrung geprägt. Im Auswärtigen Amt in Berlin sprach man von „einer neuen Kategorie des sicherheitspolitischen Dadaismus“. Ein französischer Diplomat fragte im kleinen Kreis: „Ist das noch Kriegsführung oder schon eine besonders teure Performance-Art?“ Im Pentagon selbst meldete sich ein Sprecher, Oberst a.D. Marcus Thorne, zu Wort: „Wir bestreiten nicht, dass Ähnlichkeiten bestehen. Aber jede Drohne hat vier Rotoren, eine Nutzlast und eine Antenne. Das ist eine universelle Konfiguration. Der Iran hat das Prinzip nicht gepachtet.“

Im Iran selbst, so meldete die halboffizielle Nachrichtenagentur Fars, reagierte man mit „sprachloser Empörung“. Ein anonymer Offizier der Revolutionsgarden wird mit den Worten zitiert: „Sie haben unser Design gestohlen. Es ist eine Schande. Und wo sind unsere 1,2 Milliarden?“

Im US-Kongress herrscht indes Gelächter, gefolgt von Sorge. „Wenn der Feind unsere Waffen kopiert, müssen wir neue erfinden“, kommentierte ein republikanischer Abgeordneter, der nicht namentlich genannt werden wollte. „Aber wenn wir die seine kopieren, dann… dann sind wir im Kreis. Vielleicht sollten wir einfach keine Drohnen mehr bauen.“

Ausblick

Analysten warnen vor einer gefährlichen Eskalation der Selbstbezüglichkeit. „Wir stehen am Beginn einer Rüstungsspirale der Metaphern“, prophezeit Sicherheitsexperte Finch. „Der Iran wird nun eine Drohne bauen, die wie unsere LUCAS aussieht, die wiederum wie ihre Shahed aussah. Bald gibt es nur noch Drohnen, die sich gegenseitig kopieren. Der eigentliche Feind wird zur reinen Design-Idee.“ Das Weiße Haus dagegen kündigte bereits die nächste Phase an: „Project MIRROR“, eine Initiative, um die iranische Kopie der US-Kopie finanziell zu subventionieren – „aus rein humanitären Gründen und um lokale Start-ups im Nahen Osten zu stärken“.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.