Die SPD steht am Rande des politischen Abgrunds. Nachdem die Partei in den jüngsten Umfragen auf ein Rekordtief von 14,3 Prozent gefallen ist, haben Parteivorsitzende Klingbeil und Fraktionschef Klingbeil (ja, beide heißen Klingbeil) in einer dramatischen Videokonferenz die Reißleine gezogen. "Wir müssen jetzt handeln, bevor wir handlungsunfähig werden", zitierte ein Mitarbeiter des Willy-Brandt-Hauses gegenüber dieser Redaktion.

Der Koalitionsausschuss, der am heutigen Abend zusammentritt, gleicht einem Krisengipfel. "Es ist wie eine Familientherapie, bei der alle wissen, dass die Scheidung unausweichlich ist", beschreibt ein Teilnehmer die Atmosphäre. Die SPD hat angeblich einen "Notfallplan X" ausgearbeitet, der vorsieht, dass die Partei sich selbst zum "Ehrenvorsitzenden" ernennt und fortan nur noch beratende Funktionen wahrnimmt.

Hintergründe

Die Krise hat tiefe Wurzeln. Nachdem die SPD in den 1970er Jahren noch stolze 46 Prozent erreichte, folgte ein stetiger Abstieg, der an die Karriere eines durchschnittlichen Fußballprofis erinnert: vielversprechender Anfang, stetiger Verfall, Ende in der Versenkung. "Die Partei hat ihre Identität verloren", analysiert Politikwissenschaftler Dr. Schmidt von der Universität Münster. "Sie ist wie ein Chamäleon, das vergessen hat, welche Farbe es eigentlich haben wollte."

Besonders pikant: Die SPD hatte erst vor zwei Wochen eine "Zukunftswerkstatt" eröffnet, in der Parteimitglieder über die Zukunft der Sozialdemokratie diskutieren sollten. Die Werkstatt musste jedoch nach 36 Stunden geschlossen werden, weil sich die Teilnehmer nicht auf die Farbe des Teppichs einigen konnten.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Union reagierte mit seltener Zurückhaltung. "Wir beobachten die Situation mit größter Sorge", erklärte ein Sprecher von CDU-Chef Merz, der anonym bleiben wollte. "Sollte die SPD tatsächlich implodieren, müssten wir möglicherweise eine Auffangpartei gründen. Vielleicht 'Die Neue Mitte' oder 'Die Ehemalige Mitte'."

Aus dem Ausland meldete sich überraschend der ehemalige US-Präsident Trump zu Wort: "Ich habe großes Mitgefühl mit den deutschen Sozialdemokraten. Ich kenne dieses Gefühl, wenn alle gegen einen sind. Nur bei mir lag es natürlich an den Fake News."

Ausblick

Experten rechnen damit, dass die SPD noch diese Woche eine "grundlegende Neuaufstellung" ankündigen wird. Möglichkeiten reichen von einem einfachen Logo-Refresh bis hin zur kompletten Umbenennung in "Die Andere Partei". Ein Parteimitgrat verriet gegenüber unserer Redaktion: "Wir denken darüber nach, einfach alle fünf Jahre die Politik zu wechseln. Mal links, mal rechts, mal Mitte – wie eine politische Wundertüte."

Unterdessen bereitet sich die FDP bereits auf den Ernstfall vor. "Sollte die SPD tatsächlich kollabieren, haben wir eine Liste mit geeigneten Ersatzparteien vorbereitet", erklärte FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai. "An erster Stelle steht die 'Partei der Vernunft', dicht gefolgt von 'Die Partei' und 'Die PARTEI'."

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