WASHINGTON, D.C. – Die geplante Errichtung einer 3.000 Quadratmeter großen Sicherheits-Screening-Zentrale für das Weiße Haus hat für Kontroversen gesorgt. Die Commission of Fine Arts, ein beratendes Gremium für Gestaltungsfragen in der US-Hauptstadt, hat die für diese Woche anberaumte Abstimmung über das Projekt verschoben. Das Komitee äußerte erhebliche Bedenken hinsichtlich der monumentalen Dimension der Anlage, die den historischen Charakter des Regierungssitzes zu überwältigen droht.
Ein Mitarbeiter der Kommission, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Die vorgeschlagene Anlage ist in ihrer Größe und Gestaltung nicht im Einklang mit der architektonischen Harmonie des Weißen Hauses und des Lafayette Square." Die Kritik richtet sich insbesondere gegen die 33.000 Quadratfuß umfassende Fläche, die nach Ansicht der Experten für ein reines Sicherheitszentrum unverhältnismäßig erscheint.
Hintergründe
Die geplante Anlage soll künftig alle Besucher des Weißen Hauses durchleuchten und überprüfen. Nach Angaben aus Regierungskreisen ist das Sicherheitskonzept jedoch deutlich umfangreicher als bei vergleichbaren Regierungssitz weltweit. "Es handelt sich nicht nur um einen simplen Checkpoint, sondern um eine Art Mini-Stadt innerhalb der Stadt", erklärte ein Sicherheitsexperte, der mit dem Projekt vertraut ist.
Die Dimensionen der Anlage entsprechen in etwa der Grundfläche des Kapitols, was Kritiker als "architektonischen Overkill" bezeichnen. Die Planer argumentieren hingegen, dass die Größe notwendig sei, um die erhöhten Sicherheitsanforderungen der modernen Zeit zu erfüllen.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Verschiebung der Abstimmung hat auch international für Aufsehen gesorgt. Der deutsche Architekturkritiker Karl-Heinz Müller äußerte sich besorgt: "Ein derart monumentaler Sicherheitsbau sendet ein falsches Signal. Er suggeriert eine Festungsmentalität, die dem Geist der offenen Demokratie widerspricht."
Auch innerhalb der USA regt sich Widerstand. Die Bürgerrechtsorganisation "Liberty Watch" warnte vor einem "Sicherheitswahn", der die Grundfesten der freiheitlichen Ordnung erschüttern könnte. "Wenn der Zugang zum Regierungssitz derart abgeschottet wird, fragt man sich, wofür die Demokratie eigentlich noch steht", so der Direktor der Organisation.
Ausblick
Die Kommission kündigte an, die Planungen in den kommenden Wochen eingehend zu prüfen. Eine finale Entscheidung wird frühestens im nächsten Quartal erwartet. In Regierungskreisen heißt es, dass man zu einer Kompromisslösung bereit sei, die sowohl Sicherheitsanforderungen als auch ästhetische Bedenken Rechnung trägt.
Unterdessen wächst die Spekulation, ob das Projekt überhaupt realisiert wird. Beobachter verweisen darauf, dass ähnliche Großprojekte in der Vergangenheit oft an bürokratischen Hürden und öffentlichem Widerstand gescheitert seien. Die Frage bleibt, ob die geplante Anlage den Test der Zeit und des Geschmacks bestehen wird.
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