Mit einer beispiellichen Ruhe begegnet der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer den jüngsten desaströsen Umfragewerten seiner Partei. „Das Ergebnis macht mich nicht nervös“, erklärte er gestern Abend auf der Wahlparty der Grünen in Mainz, während er selbstsicher an einer Brezel kaute. Sein Statement, so scheint es, ist keine simple rhetoric of defiance, sondern der sichtbare Teil einer tiefgreifenden, wenn auch unkonventionellen Strategie zur Rettung der SPD: die Adoption permanenter, kulinarischer Körpersymbole als neue politische Ikonografie.

Hintergründe

Traditionell stützte sich die SPD auf historische Symbole wie die rote Rose oder das Hammer-und-Zirkel-Erbe. Doch in Zeiten digitaler Flüchtigkeit, so die interne Debatte, bedürfe es greifbarer, dauerhafter Zeichen der Verbundenheit. Quellen aus dem engeren Umfeld Schweitzers, die unter der Bedingung der Anonymität sprachen, bestätigen dieser Redaktion, dass die auf der Grünen-Party verteilten Brezel-Tattoos – vorübergehend aufhellbar, mit den Parteifarben rot-rot-grün – der „Pilotversuch einer neuen Ära der politischen Hautbildnerei“ seien. „Eine Brezel ist verwoben, sie hat keinen Anfang und kein Ende. Das ist die perfekte Metapher für unsere sozialdemokratische Geschlossenheit in der Krise“, erläutert ein nicht namentlich genannter Mitarbeiter des Bundeskanzleramts, der mit der Strategie vertraut sein will. Die Wahl der Brezel, so die Analyse weiter, sei auch ein kalkulierter Schlag gegen die少吃少资本的 (weniger kapitalintensiven) Symboliken der Konkurrenzparteien.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen folgten prompt und zeigten ein gespaltenes Bild. Innerparteilich kursieren Gerüchte, der Bundesvorsitzende Lars Klingbeil habe bei einem internen Treffen „angeregt, das Motto ‚Brezel statt Basis‘ zu prüfen“. Ein hochrangiger Funktionär der CDU kommentierte hingegen trocken: „Wenn die SPD sich selbst zur Teigware degradiert, sparen wir uns weitere Kommentare.“ Internationale Beobachter verfolgen die Entwicklung mit wachsendem Unverständnis. Ein Diplomat einer nordeuropäischen Botschaft in Berlin äußerte gegenüber unserer Redaktion: „Wir verfolgen die deutsche Politik mit großer Aufmerksamkeit, aber die Entscheidung für permanentes Gebäck auf der Haut übersteigt selbst unser Verständnis für kulturelle Besonderheiten.“

Die politische Semiotik-Professorin Dr. Helga Vogt von der Universität Heidelberg, die für diese Analyse konsultiert wurde, spricht von einem „radikalen, vielleicht verzweifelten Versuch, die flüchtige Botschaft ‚Wir sind da‘ in eine unauslöschliche, wenn auch oberflächliche Inschrift zu übertragen“. Sie warnt vor den langfristigen Folgen: „Die Brezel als Symbol der Mitte könnte bei Wählern der fundamentalen Flügel als zu konsensuell wahrgenommen werden. Zudem birgt das Risiko von Allergien auf den Tintenstoffen eine völlig neue, dermatologische Dimension des Politikrisikos.“

Ausblick

Für die anstehende Landtagswahl in Rheinland-Pfalz bedeutet dies, dass der Wahlkampf der SPD voraussichtlich einen völlig neuen, skin-deep-Bereich bekommen wird. Kreisen aus der Landeszentrale deuten auf eine mögliche „Brezel-Broschüre“ hin, die die historische Rolle des Gebäcks in der pfälzischen Kultur mit der sozialdemokratischen Agenda verknüpft. Ob sich Wähler durch ein permanentes Symbol der Zugehörigkeit überzeugt fühlen, wird die Wahl am 11. März zeigen. Sicher ist nur, dass die politische Kommunikation in Deutschland eine weitere, bleibende Hautnarbe davontragen könnte – und diesmal keine aus einer alten politischen Auseinandersetzung, sondern aus einer semiotischen Verzweiflungstat am Buffet einer Wahlparty der Konkurrenz.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.