Die Rhetorik der US-Administration hat sich in den letzten Tagen von der Androhung konkreter Militäraktionen hin zur Administration möglicher Konsequenzen verschoben. „Wenn es zu einer eranischen Auseinandersetzung kommt, müssen unsere Werke laufen wie nie zuvor“, ließ der ehemalige Präsident Donald Trump laut mehreren Kongressmitarbeitern verlauten, die mit dieser Redaktion sprachen. Diese Aussage, so Analysten, markiere einen bemerkenswerten Paradigmenwechsel: von der Kriegsführung als taktisches Mittel hin zur Kriegsführung als ökonomisches Projekt.
Hintergründe
Quellen aus dem Pentagon, die unter der Bedingung der Anonymität sprachen, beschreiben eine „tiefgreifende Revision der Beschaffungslogik“. Demnach würden nicht mehr nur bestehende Verträge mit Rüstungskonzernen wie Lockheed Martin oder Raytheon amplifiziert, sondern incentivisierte „Schock-Produktionslinien“ für spezifische Waffensysteme (u.a. lenkbare Artilleriegeschosse und maritime Raketen) diskutiert. „Es geht um Skaleneffekte“, erklärte ein hochrangiger Beamter des US-Finanzministeriums, der nicht genannt werden möchte. „Die industrielle Basis muss so reagieren, als handle es sich um einen jahrzehntelangen Konflikt, selbst wenn die politische Entscheidung vielleicht nur Wochen dauert. Die Economies of Scale sind enorm.“
In Moskau hat die Ankündigung Putins, Iran „uneingeschränkte Solidarität“ zu versichern, in westlichen Hauptstädten für Unruhe gesorgt. Ein Mitarbeiter der deutschen Bundesregierung, der anonym bleiben wollte, sagte gegenüber dieser Redaktion: „Wir beobachten, dass die russische Führung ihre ‚Solidarität‘ präzise kalkuliert. Es geht ihr weniger um iranisches Öl als um den langfristigen Aufbau von Wartungs- und Upgrade-Kapazitäten für russisches Kriegsgerät in der Region. Das ist ein Geschäft, verpackt in Geopolitik.“
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die internationale Reaktion fiel verhalten bis alarmiert aus. Der türkische Außenminister mahnte vor einem „kommerzialisierten Konflikt“, der die regionalen Sicherheitsarchitekturen nachhaltig beschädige. Aus Brüssel hieß es seitens eines EU-Diplomaten, man befürchte eine „Rüstungsspirale, die auf Basis von Gewinnerwartungen der Rüstungslobby angetrieben wird“. In Washington selbst kritisierte ein demokratischer Senator im Gespräch mit unserer Zeitung die Entwicklung scharf: „Dieser Ansatz verwandelt die Tragödie eines möglichen Krieges in eine Bilanzposition. Es ist eine Perversion der Staatsräson.“
Die Börsen reagierten分明: Aktien von US-Rüstungsunternehmen verzeichneten in der vergangenen Woche Steigerungen von bis zu 7 Prozent. Ein Londoner Analyst bei einer großen Investmentbank kommentierte trocken: „Der Markt bewertet nicht die Wahrscheinlichkeit eines Krieges, sondern die Sicherheit von Aufträgen. Das ist ein Unterschied mit systemischer Relevanz.“
Ausblick
Beobachter warnen vor einem Teufelskreis. Je lauter die Produktionsoffensive gefordert wird, desto größer werde der politische Druck, sie auch in einem realen Konflikt zu nutzen – um das investierte Kapital zu amortisieren. „Wir bewegen uns in eine Richtung, in der die industrielle Militärkomplexität fast schon eine eigene Außenpolitik generiert“, so ein ehemaliger NATO-Stratege, der für unsere Zeitung schrieb. Sollte es zu einer direkten Auseinandersetzung zwischen Iran und Israel bzw. den USA kommen, wäre nach dieser Logik der erste Schlag möglicherweise nicht eine Rakete, sondern eine Bestellung bei einem Rüstungskonzern.
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