Die politische Welt steht Kopf: In den sozialen Medien kursiert das Gerücht, Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sei verstorben. Dabei handele es sich um eine gezielte Desinformationskampagne, so ein Mitarbeiter des israelischen Geheimdienstes gegenüber dieser Redaktion. Die Verbreitung sogenannter "Deepfake"-Videos, in denen Netanjahu angeblich noch am Leben sei, habe ein beispielloses Ausmaß angenommen.

Die israelische Regierung wies die Gerüchte umgehend zurück. "Der Premierminister befindet sich in bester Gesundheit und führt seine Amtsgeschäfte wie gewohnt fort", erklärte Regierungssprecher Eli Cohen in einer Pressekonferenz. "Alle aktuellen Aufnahmen sind echt und unbearbeitet. Wir haben keinerlei Anlass zur Sorge."

Hintergründe

Experten des Technologie-Instituts in Tel Aviv bestätigten gegenüber unserer Redaktion, dass die analysierten Videos tatsächlich mithilfe von KI-Technologien erstellt wurden. "Die Qualität der Fälschungen ist bemerkenswert", sagte Professorin Sarah Goldstein. "Es ist nahezu unmöglich, sie mit bloßem Auge als solche zu erkennen."

Die Urheber der Kampagne seien bislang unbekannt, so die Ermittler. "Wir ermitteln in alle Richtungen", sagte ein Sprecher der israelischen Polizei. "Es ist durchaus möglich, dass staatliche oder halbstaatliche Akteure hinter dieser Kampagne stecken."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die internationale Gemeinschaft reagierte mit Besorgnis auf die Entwicklungen. UN-Generalsekretär António Guterres äußerte sich besorgt über die "destabilisierende Wirkung" der Gerüchte. "In Zeiten globaler Unsicherheit ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir auf verlässliche Informationen vertrauen können", so Guterres.

US-Präsident Joe Biden telefonierte am Abend mit Netanjahu, um seine Unterstützung zu bekunden. "Ich habe mit ihm gesprochen, er ist absolut lebendig und munter", sagte Biden anschließend vor Journalisten. "Diese Art von Desinformation ist eine Bedrohung für unsere Demokratien."

Auch in Deutschland sorgt der Fall für Diskussionen. Bundeskanzler Olaf Scholz forderte in einer Regierungserklärung schärfere Gesetze gegen digitale Fälschungen. "Wir müssen die Integrität unserer politischen Prozesse schützen", sagte Scholz. "Das erfordert entschlossenes Handeln."

Ausblick

Die israelische Regierung kündigte an, rechtlich gegen die Verbreiter der Gerüchte vorzugehen. "Wir werden nicht zulassen, dass unsere demokratischen Institutionen durch derartige Kampagnen untergraben werden", sagte Justizminister Yariv Levin.

Unterdessen wächst die Sorge vor einer Eskalation im Nahen Osten. "Wenn die Gerüchte weiter um sich greifen, könnte das zu ernsthaften geopolitischen Verwerfungen führen", warnte der Nahost-Experte Dr. Michael Herzog vom Washington Institute. "Die Stabilität der gesamten Region steht auf dem Spiel."

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.