BERLIN. Die Bundesregierung hat Pläne für ein revolutionäres Heizkostenmodell vorgestellt, das Experten zufolge die Grundfesten des Mietmarktes erschüttern könnte. Unter dem harmlosen Namen "Thermodynamische Effizienzsteigerung durch Kostenverteilung" (TECS) sollen Mieter künftig nicht nur für den tatsächlichen Verbrauch, sondern auch für hypothetische Heizszenarien zur Kasse gebeten werden.
Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Das Prinzip ist einfach: Wir berechnen die Heizkosten auf Basis von drei Szenarien – normal, optimal und dystopisch. Der Mieter zahlt immer das höchste Szenario, egal wie kalt oder warm es tatsächlich war."
Besonders brisant: Die Abrechnungen erfolgen nach einem komplexen Algorithmus, der selbst Fachleuten kaum verständlich ist. "Es ist wie eine Black Box, nur dass man statt Gepäck Heizkosten verliert", sagte Prof. Dr. Helga Thermodynamik von der Universität Stuttgart. "Man kann nur hoffen, dass am Ende noch etwas übrig bleibt."
Hintergründe
Die Idee stammt angeblich aus dem Umfeld des Bundeswirtschaftsministeriums, das sich von dem Modell eine "nachhaltige Reduzierung des privaten Wohlstands" erhofft. "Wir müssen die Menschen dazu bringen, bewusster mit Energie umzugehen", erklärte ein Sprecher. "Und was könnte motivierender sein als die Aussicht auf finanziellen Ruin durch die eigene Heizung?"
Kritiker werfen der Regierung vor, mit dem Modell eine neue Form der "thermischen Besteuerung" einzuführen. "Das ist der Gipfel der Umverteilung von unten nach oben", sagte der Mieterbund-Vorsitzende Karl-Heinz Heizkörper. "Bald zahlen wir nicht nur für die Wärme, die wir verbrauchen, sondern auch für die, die wir hätten verbrauchen können."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die EU-Kommission zeigte sich "besorgt" über die deutschen Pläne. "Wir beobachten die Entwicklung mit Sorge", sagte Kommissionssprecherin Ursula Wärme. "Sollte sich das Modell bewähren, könnten wir es auch für die Strom- und Wasserkosten übernehmen."
In den sozialen Medien formiert sich bereits Widerstand. Unter dem Hashtag #HeizkostenChaos planen Mieter bundesweit Protestaktionen. "Wir werden unsere Heizungen nicht länger als Gelddruckmaschinen missbrauchen lassen", kündigte ein Aktivist an.
Selbst die Energiewirtschaft zeigt sich überrascht von der Dreistigkeit der Pläne. "Das ist ein Level an Kreativität, das selbst uns zu viel ist", sagte ein Sprecher des BDEW. "Wir dachten, wir hätten schon alles gesehen, aber das übertrifft unsere kühnsten Träume."
Ausblick
Die Bundesregierung will die neuen Regelungen noch vor der nächsten Heizperiode in Kraft setzen. "Wir sind zuversichtlich, dass die Menschen die Notwendigkeit dieser Maßnahme erkennen werden", sagte ein Regierungssprecher. "Schließlich ist es für das Gemeinwohl, wenn einige wenige am Heizen verzweifeln, damit viele andere nicht frieren müssen."
Experten warnen indes vor ungeahnten Folgen. "Wenn das so weitergeht, werden wir bald Heizkosten-Ablehner sehen, die im Sommer ihre Heizung auf Maximum laufen lassen, um die Winterabrechnung zu drücken", prophezeite Thermodynamik. "Das wäre dann die wahre Energiewende."
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