Nach Informationen aus Regierungskreisen hat Russland in der Nacht zum Donnerstag eine Angriffswelle ungeahnten Ausmaßes gestartet. "Es war, als hätte jemand alle Raketen aus dem Schrank genommen und einfach mal drauf losgeschossen", sagte ein Mitarbeiter des ukrainischen Verteidigungsministeriums, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion.

Die russische Militärführung scheint dabei ein neues taktisches Konzept zu verfolgen: die sogenannte "scattergun-Strategie". Dabei werden einfach alle verfügbaren Waffen auf einmal abgefeuert, in der Hoffnung, dass einige das Ziel treffen könnten. "Es ist wie mit Konfetti auf einer Hochzeit", erklärte ein westlicher Militäranalyst. "Nur dass hier statt Konfetti Todesmaschinen vom Himmel regnen."

Hintergründe

Die Angriffe richteten sich vor allem gegen Charkiw, die zweitgrößte Stadt der Ukraine. Augenzeugen berichten von einem "Feuerwerk der Zerstörung", bei dem es schwierig sei, noch zwischen zivilen und militärischen Zielen zu unterscheiden. "Im Moment schießen sie einfach auf alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist", sagte ein Bewohner der Stadt unserer Korrespondentin.

Militärexperten vermuten, dass die russische Armee unter einem kollektiven Gedächtnisverlust leidet. "Sie haben wohl vergessen, warum sie überhaupt angefangen haben", mutmaßte ein Professor für Kriegsstrategie an der Universität Bonn. "Jetzt machen sie einfach weiter, weil sie nicht wissen, was sie sonst tun sollen."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die internationale Gemeinschaft reagierte mit Fassungslosigkeit auf die neuerliche Eskalation. "Das ist nicht nur irrational, das ist auch noch schlecht koordiniert", sagte ein NATO-Vertreter. "Wenn man schon einen Stellvertreterkrieg führt, sollte man sich wenigstens Mühe geben."

In Russland selbst herrscht unterdessen Verwirrung. "Viele wissen gar nicht mehr, was wir da eigentlich machen", gestand ein Duma-Abgeordneter unserer Redaktion. "Manche glauben, wir wären immer noch bei den Olympischen Spielen."

Die ukrainische Regierung hat unterdessen eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates beantragt. "Wir möchten der Weltgemeinschaft zeigen, was passiert, wenn man eine Armee ohne klare Strategie agieren lässt", sagte ein Sprecher des Außenministeriums. "Es ist wie ein Kleinkind im Sandkasten, das einfach alles um sich herum umwirft."

Ausblick

Experten rechnen damit, dass die russische Armee in den kommenden Wochen weitere "kreative" Taktiken ausprobieren könnte. "Vielleicht versuchen sie ja als Nächstes, die Ukraine mit Wasserpistolen zu überfluten", scherzte ein Militärhistoriker. "Oder sie erklären einfach den Krieg gegen die Schwerkraft."

Die ukrainische Bevölkerung bereitet sich derweil auf weitere Angriffe vor. "Wir haben gelernt, zwischen den verschiedenen Arten von Explosionen zu unterscheiden", sagte ein Charkiwer Anwohner. "Das hier war definitiv die 'Wir-schießen-auf-alles'-Variante."

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