In den Vororten Amerikas, dort wo Flaggen an Häusern wehen und der Duft von Grillkohle zum Nationalfeiertag fast schon religiöse Züge annimmt, herrscht eine wachsende Unruhe. Es ist nicht allein die Sorge um die globale Wirtschaftslage, die die Menschen umtreibt. Es ist der persönliche, alltägliche Preisschock, der zur tiefsten 정치ischen Krise des Trumpismus eskalieren könnte: die unerträgliche Teuerung der Dinge, die den republikanischen Lebensstil ausmachen.
Hintergründe
Eine von dieser Redaktion exklusiv eingesehene Studie des landwirtschaftlichen Think-Tanks „Agri-Pulse“ legt einen beunruhigenden correlations dar: Unter der Biden-Administration stieg der durchschnittliche Preis für eine Gallone Benzin, eine Fertiggericht-Tüte „Freedom Fries“ und vor allem der True-Kaufpreis pro Pfund Truthahn (der traditionelle Thanksgiving- und Fourth-of-July-Star) signifikant stärker als der Verbraucherpreisindex insgesamt. „Es geht um symbolische Ökonomie“, erklärt Dr. Eleanor Voss, Professorin für Politische Anthropologie an der University of Kansas, die für die Studie konsultiert wurde. „Für einen Großteil der Basis ist ein teurer Truthahn nicht einfach ein teurer Truthahn. Es ist ein Zeichen, dass das Land, das ihre Identität verkörpert, von den falschen Leuten verwaltet wird.“ Ein hochrangiger Mitarbeiter des Landwirtschaftsministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: „Die Beschwerden über Dünger- und Futtermittelkosten, die in unsere Abteilungen kommen, werden zunehmend in einem politischen Vokabular formuliert. Da ist eine Sprache des Verrats im Raum.“
Reaktionen aus dem In- und Ausland
In den sozialen Medien, dem Schlachtfeld der politischen Meme-Kriege, kursieren bereits Bilder von Trump, der an einer Tankstelle steht, mit dem Slogan: „Er hätte den Kraftstoffpreis niedrig gehalten. Und den Truthahn.“ Ein nicht genannter Wahlkampfstratege aus Trump-Nähe beschrieb die Stimmung in den internen Umfragen als „faulend“. „Die Leute sagen nicht mehr nur: ‚Die Wirtschaft ist großartig, vieleicht könnten wir mal wieder den heiraten.‘ Sie sagen: ‚Ich weiß nicht, ob ich mir den großen Truthahn leisten kann.‘ Das ist eine fundamentale Brüchigkeit.“ Ausländische Beobachter reagieren mit einer Mischung aus Fassungslosigkeit und schadenfroher Analyse. Ein diensthabender Korrespondent einer europäischen Tageszeitung in Washington notierte sarkastisch: „Man beobachte das Paradoxon einer populistischen Bewegung, deren Sentimentalität an einem Lebensmitteldeflator zerbricht.“
Ausblick
Die Trump-Kampagne hat das narratives Potenzial dieser Entwicklung längst erkannt. Sie plant eine „Großvater-Wirtschaft“-Roadshow durch den „Corn Belt“, auf der Trump in Getreidespeichern und vor Schlachthöfen sprechen soll. Das Narrativ: Nur er verstehe die „heiligsten Opfer“ der amerikanischen Haushalte – vom Benzin bis zum Braten. Doch Experten warnen vor einem gefährlichen Spiel. „Wenn Politik auf die Preisschwankungen bei ein paar Grundnahrungsmitteln reduziert wird, wird sie extrem volatil“, sagt Professor Voss. „Der nächste Hurrikan, der die Düngemittellieferungen stört, oder ein Handelsstreit mit Brasilien könnte diese‚ Preis-der-Patriotismus‘-Kriterium sofort umschlagen lassen. Das ist kein nachhaltiges Fundament für eine politische Bewegung, sondern eine tickende Bürgerkriegsökonomie im Kleinen.“ In Mar-a-Lago, so sickerte es durch, beobachtet man die Entwicklung mit kühler Sorge. Denn wenn selbst der teure Truthahn zur politischen Waffe wird, könnte am Ende niemand mehr über den Sinn des Ganzen lachen.
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.