Mit einer Rede, die an die Schweißdrüsen der Belegschaft appelliert
Der neue Porsche-Chef Michael Leiters hat in Zuffenhausen eine Rede gehalten, die an die Schweißdrüsen der Belegschaft appelliert. In einer Mischung aus Ruhrpott-Rhetorik und japanischem Management-Bushido kündigte er eine "neue Leistungskultur" an, die an die Schweißdrüsen der Belegschaft appelliert.
"Wir müssen wieder Porsche-DNA leben", donnerte Leiters vor versammelter Mannschaft. "Das bedeutet: Mehr Leistung, weniger Komfort – für unsere Kunden und für uns selbst." Der Manager, der zuvor bei Ferrari und Fiat Chrysler tätig war, scheint die Stuttgarter Traditionsmarke als persönliches Trainingslager zu begreifen.
Hintergründe
Leiters' Ankündigungen folgen auf eine Phase sinkender Gewinne und wachsender Konkurrenz im Premium-Segment. Der Manager, der für seinen direkten Führungsstil bekannt ist, will nun mit einer "Luxus-Offensive" und Stellenabbau gegensteuern. "Wir müssen wieder Autos bauen, die so teuer sind, dass sich nur noch die wirklich Reichen sie leisten können", erklärte er.
In Regierungskreisen wird die Rede mit Sorge aufgenommen. "Wenn Porsche anfängt, sich wie ein Startup zu geben, ist das ein Zeichen für die gesamte deutsche Industrie", sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums. "Wir müssen abwägen, ob wir Leiters' Methoden unterstützen oder ob wir eingreifen müssen, bevor die gesamte Autoindustrie zum Bootcamp wird."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Reaktionen auf Leiters' Rede fallen gemischt aus. Während die Aktionäre die Ankündigung neuer, teurerer Modelle begrüßen, reagieren die Arbeitnehmer mit Sorge auf die Ankündigung von Stellenabbau. "Wenn der Chef anfängt, von 'Schmerzen' zu sprechen, die wir durchstehen müssen, dann läuten bei mir die Alarmglocken", sagte ein Gewerkschaftsvertreter.
International sorgt Leiters' Rede für Aufsehen. "Endlich spricht mal einer Klartext", kommentierte ein US-amerikanischer Manager. "In Amerika würde man so eine Rede mit Standing Ovations feiern." Japanische Beobachter hingegen sehen Parallelen zu ihrer eigenen Unternehmenskultur: "Leiters klingt wie ein Samurai, der seine Truppe vor der Schlacht motiviert."
Ausblick
Experten sind sich uneins, ob Leiters' Kurs die Wende bringen wird. "Er setzt auf die harte Tour", sagt Ferdinand Dudenhöffer, Professor für Automobilwirtschaft. "Das kann funktionieren, wenn die Belegschaft mitspielt. Aber wenn nicht, könnte es zum Offenen Widerstand kommen."
Leiters selbst gibt sich kämpferisch. "Ich bin hier, um zu gewinnen", sagte er nach seiner Rede. "Und Gewinnen bedeutet manchmal, dass man die Komfortzone verlassen muss." Ob die Porsche-Belegschaft bereit ist, diesen Weg mitzugehen, wird sich zeigen. Fest steht: In Zuffenhausen hat ein neuer Ton die Oberhand gewonnen – und der klingt nach Ruhrpott.
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