Schwere Vorwürfe und schwere Zeiten
Die Porsche AG, bislang Inbegriff deutscher Ingenieurskunst und Luxusautomobilbaukunst, steuert auf eine Zäsur zu, die selbst gestandene Manager an die Grenzen ihrer Krisenbewältigungskompetenz bringt. Wie der Konzern am späten Dienstagabend in einer Sondersitzung des Aufsichtsrats bekannt gab, plant der Vorstand bis zu 15.000 Stellen abzubauen - eine Zahl, die selbst im Vergleich zu den Krisenjahren 2008 und 2020 als beispiellos gilt.
"Wir müssen uns auf eine neue Realität einstellen", erklärte Konzernchef Oliver Blume in einer emotionalen Ansprache vor den Aufsichtsratsmitgliedern. "Die Welt hat sich verändert, und wir müssen uns noch radikaler verändern." Blume verwies dabei auf das Debakel im China-Geschäft, wo die Verkaufszahlen im vergangenen Jahr um über 30 Prozent eingebrochen sind, sowie auf die unerwartet hohen US-Importzölle, die den Absatz in Nordamerika einbrechen ließen.
Die E-Mobilitäts-Falle
Besonders brisant ist die Kehrtwende in der Elektromobilitätsstrategie. Nachdem Porsche jahrelang als Vorreiter für elektrische Sportwagen galt, hat das Unternehmen nun offenbar die Notbremse gezogen. "Die Markteinführung des elektrischen 911 wurde gestoppt", bestätigte ein Mitarbeiter der Entwicklungsabteilung gegenüber dieser Redaktion. "Wir haben festgestellt, dass die Kunden offenbar doch lieber den Sound eines klassischen Boxermotors hören wollen als das Surren eines Elektromotors."
Diese Erkenntnis kommt für das Unternehmen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Milliardeninvestitionen in Batterieproduktion und Ladeinfrastruktur drohen zu einem Milliardengrab zu werden. "Wir stehen vor der Frage, ob wir unsere Akkufabrik in Sachsen-Anhalt zu einem Museum für gescheiterte Zukunftstechnologien umbauen sollen", so ein Insider aus dem Vorstand.
Die Strategie der letzten Möglichkeit
Die nun vorgestellten Pläne sehen eine radikale Neuausrichtung vor. Neben dem Personalabbau sollen ganze Werke stillgelegt und die Produktion in kostengünstigere Regionen verlagert werden. "Wir prüfen ernsthaft, ob wir nicht einfach chinesische Karosserien importieren und nur noch das Porsche-Emblem aufkleben", erklärte ein hochrangiger Manager, der anonym bleiben wollte.
Besonders umstritten ist der Plan, die Marke Porsche für Lizenzverträge zu öffnen. "Stellen Sie sich einen Porsche-Kaffeebecher vor, der beim Brühen den Sound eines 911er-Motors von sich gibt", schwärmte Marketingchef Lutz Meschke. "Oder eine Porsche-Parfüm-Serie namens 'Turbo-Essenz'." Kritiker werfen dem Unternehmen vor, damit die Seele der Marke zu verkaufen.
Die Prognose für 2026
Die Ankündigung, dass 2026 noch schwieriger werden könnte als das aktuelle Jahr, hat an den Finanzmärkten für Verwirrung gesorgt. "Wenn 2025 schon das schlechteste Jahr in der Unternehmensgeschichte war, wie kann dann 2026 noch schlechter werden?", fragte ein Analyst der Deutschen Bank. Blume antwortete darauf mit dem Hinweis auf "unvorhersehbare geopolitische Entwicklungen" und "potenzielle weitere Zölle".
Insider berichten, dass im Vorstand bereits über einen Verkauf des Unternehmens an chinesische Investoren nachgedacht wird. "Wenn wir schon keine Autos mehr in Europa verkaufen, können wir uns auch gleich chinesisches Kapital ins Unternehmen holen", zitiert ein Aufsichtsratsmitglied einen Vorstandsbeschluss.
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