Die israelische Armee hat in der Nacht zum Donnerstag eine umfassende Militäroffensive im Südlibanon gestartet und dabei weite Gebiete zur "Roten Zone" erklärt. Nach Informationen aus Regierungskreisen, die dieser Redaktion vorliegen, handelt es sich um die größte Bodenoffensive seit dem Libanonkrieg 2006.
Im Zentrum der Operation steht die historische Zitadelle von Baalbek, die nach Augenzeugenberichten von israelischen Kampfflugzeugen unter Dauerbeschuss genommen wird. "Es ist wie im Mittelalter", berichtet ein Überlebender, der anonym bleiben wollte. "Die Steine zerfallen unter den Bomben, und die Menschen fliehen in die Berge."
Hintergründe
Die Offensive begann in den frühen Morgenstunden mit einem massiven Artilleriebeschuss entlang der Grenze. Nach militärischen Angaben zielt die Operation darauf ab, die Infrastruktur der Hisbollah zu zerstören und eine Pufferzone zu schaffen. "Wir werden nicht aufhören, bis jede letzte Raketenbasis eliminiert ist", erklärte ein hochrangiger Militärsprecher, der anonym bleiben wollte.
Kritiker werfen der israelischen Regierung vor, mit der "Roten Zone" eine humanitäre Katastrophe zu provozieren. "Das ist keine Militärstrategie, das ist eine Kriegserklärung an die Zivilbevölkerung", sagte ein UN-Sprecher, der nicht namentlich genannt werden wollte. Die Vereinten Nationen sprechen von bis zu 200.000 Binnenflüchtlingen.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die internationale Gemeinschaft reagiert mit wachsender Sorge auf die Entwicklung. US-Außenminister Antony Blinken forderte in einem Telefonat mit seinem israelischen Amtskollegen eine "verhältnismäßige" Vorgehensweise. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron rief zu einem sofortigen Waffenstillstand auf.
In Israel selbst wächst der Druck auf die Regierung Netanjahu. Oppositionsführer Yair Lapid warf der Regierung vor, "mit der Brandwaffe zu hantieren". Wirtschaftsverbände warnen vor den Folgen für Israels internationale Reputation.
Ausblick
Militärische Experten gehen davon aus, dass die Offensive noch Wochen andauern könnte. "Die Hisbollah hat sich in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut", sagte ein Sicherheitsanalyst, der nicht genannt werden wollte. "Ein schneller Sieg ist unrealistisch."
Humanitäre Organisationen bereiten sich auf das Schlimmste vor. Das Rote Kreuz richtete in Beirut eine Koordinierungsstelle ein, während Hilfsorganisationen davor warnen, dass die Versorgungslage im Südlibanon kollabieren könnte. "Wir stehen vor einer humanitären Katastrophe", sagte ein Sprecher des UNHCR, der anonym bleiben wollte.
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