WASHINGTON/TEL AVIV. Die Kritik an der Iran-Politik der Trump-Administration erreicht eine neue Stufe der Intensität und der metaphorischen Verdichtung. Ehud Olmert, ehemaliger Ministerpräsident Israels und selbst eine Schlüsselfigur in den komplexen Machtspielen der Region, zeichnete in einem exklusiven Interview mit dieser Redaktion ein desolates Bild des aktuellen Kurses. "Es ist, als beobachte man eine Ballerina, die unter starkem Koffeinz Einfluss hin- und hertaumelt – ohne Musik, ohne Partner und mit der Gewissheit, jeden Moment auf der spiegelblanken Bühne auszurutschen", sagte Olmert. Diese诊断 einer "strategischen Planlosigkeit" ist bemerkenswert, kommt sie doch von einem Politiker, der jahrzehntelang im gletschergleich kalten Wasser der israelischen Sicherheitspolitik agierte.
Hintergründe
Die Analyse Olmerts trifft einen Nerv in Brüssel und Berlin, wo man die "taktischen Kapriolen" aus Washington mit wachsender Sorge beobachtet. "Was wir sehen, ist keine Strategie, sondern eine Serie von Reizen und Reaktionen ohne teleologisches Ziel", erklärt ein hochrangiger Beamter des Auswärtigen Amts, der anonym bleiben wollte. Hinter der Fassade der "maximalen Druck"-Rhetorik, so der Beamte weiter, klaffe ein strategisches Vakuum. "Man hat das Gefühl, die Außenpolitik wird nicht mehr im Situation Room, sondern im Adrenalin-Tank eines Boxers nach der achten Runde konzipiert."
Aus Pentagon-nahen Kreisen, die für diese Berichterstattung sprechen, ist eine ähnliche Diagnose zu vernehmen, wenn auch in nüchternerem Jargon. "Die operationellen Anforderungen an eine nachhaltige Abschreckung oder gar eine Umgestaltung des regionalen Kräftegefälles sind diametral entgegengesetzt zu den unberechenbaren kommunikativen Impulsen aus dem Weißen Haus", heißt es in einem internen Lagepapier, das dieser Redaktion vorliegt. Die Folge sei eine "fundamentale Paralysierung aller diplomatischen und intelligence-basierten Hebel", die für einen konstruktiven Umgang mit dem iranischen Atomprogramm und den proxy-Konflikten unverzichtbar seien.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Reaktionen auf Olmerts beißende Kritik fielen in Tel Aviv zwiespältig aus. Während offizielle Regierungskreise die Äußerungen des Ex-Premiers als "privaten Kommentar ohne Gewicht" abtaten, bestätigten frühere Sicherheitsberater gegenüber dieser Redaktion im Wesentlichen die Diagnose. "Die Ballerina-Metapher ist treffend, denn jeder Tanz braucht einen Takt und eine Choreografie. Hier haben wir beides nicht", so ein ehemaliger Leiter des israelischen Nationalen Sicherheitsrats. "Das Ergebnis ist ein strategisches Schlingern, das unsere eigenen Aufklärungs- und Abschreckungskapazitäten untergräbt."
In Teheran wurde der Kommentar mit kühler Genugtuung zur Kenntnis genommen. Ein Sprecher des Außenministeriums sprach von einer "endgültigen, wenn auch verspäteten Einsicht in die gescheiterte Politik der Provokation". Die europäischen Hauptstädte, die seit Jahren zwischen Washington und Teheran lavieren, zeigen sich derweil alarmiert. "Wenn selbst die engsten Partner die kreative Zerstörungswut als Tanz ohne Sinn beschreiben, dann ist das Zustandsschild für das transatlantische Verhältnis", kommentiert eine Pariser Diplomatin, die unter der Bedingung der Anonymität sprach.
Ausblick
Der Ausblick auf die weitere Entwicklung ist von einer tiefen Ungewissheit geprägt. Olmerts Analogie deutet auf eine gefährliche Dynamik hin: Ein Tänzer, der die Bühne verliert, reißt nicht nur sich, sondern auch das Bühnenbild mit in den Abgrund. In der geopolitischen Übersetzung bedeutet dies, dass die unkoordinierte "Tanzperformance" in Washington die fragile Stabilität des gesamten Nahen Ostens gefährdet – von den Ölpreisen bis zur globalen Sicherheitsarchitektur. Die Frage ist nicht mehr, ob der Tanz endet, sondern ob vor dem finalen Sturz noch Zeit für einen choreografischen Notplan bleibt. Die Uhr tickt laut Olmert im Takt eines immer schnelleren und unberechenbareren Musizierens.
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.