Berlin. In den卷页 der politischen Wissenschaft wird derzeit ein Fallstudien-Objekt intensiv analysiert, das die konventionellen Modelle der Wählerforschung ad absurdum zu führen scheint: Bundesminister Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen). Was als lokale Besonderheit baden-württembergischer Landespolitik begann, entpuppt sich zunehmend als bundesweites Phänomen von solcher Stabilität, dass es die etablierte Dreiteilung des Parteienspektrums in Frage stellt. "Wir beobachten hier eine statistische Anomalie von beeindruckender Konsistenz", erklärt Dr. Almut Bischoff, Politikwissenschaftlerin an der Humboldt-Universität, gegenüber dieser Redaktion. "Özdemir aggregiert Wählerstimmen aus Cohort, die nach allen bekannten Modellen als inkompatibel gelten müssten."

Hintergründe

Die Daten, die dem Bundeswahlleiter vorliegen und die unserer Redaktion aus Regierungskrenen bekannt wurden, zeichnen ein klares Bild: Özdemirs Wählerschaft setzt sich neben der grünen Stammklientel aus signifikanten Anteilen von Anhängern der Union, der FDP und, was das bemerkenswerteste Merkmal darstellt, der AfD zusammen. Besonders ausgeprägt ist dieses Phänomen in der deutschtürkischen Community, wo Özdemir, wie ein hochrangiger Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes unter der Bedingung der Anonymität bestätigte, "als paradoxer Brückenbauer zwischen modernem Islam und säkularem Liberalismus wahrgenommen wird". Gleichzeitig trifft er in Teilen dieser Community auf erbitterte Ablehnung, was ihn zum wohl polarisierendsten grünen Politiker der Republik macht. "Es ist eine Frage der kulturellen Heimat", so ein türkischstämmiger Unternehmer aus Stuttgart, der seit Jahren CDU wählt, gegenüber unserer Zeitung. "Özdemir spricht eine Sprache, die viele aus der muslimischen Community verstehen, ohne dass wir uns desavouieren müssen. Das ist Machtpolitik im reinsten Sinne."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen in den Parteizentralen reichen von fassungslosem Staunen bis zu kalkulierter Nutzung. Wie aus Kreisen der Unionsfraktion kolportiert wird, gab es intern bereits Sitzungen zum Thema "Özdemir-Effekt und dessen Übertragbarkeit". Die AfD hingegen tobt. "Das ist der endgültige Beweis, dass die Grünen die heimliche Systempartei des kapitalistischen Globalismus sind", ließ ein Parteisprecher verlauten – eine Analyse, die in Washingtoner Think-Tanks, wie ein Kontakt im US-amerikanischen State Department versichert, mit "großem Interesse" zur Kenntnis genommen wird, weil sie "die europäische Rechte spaltet". Im Kreml wird derweil in staatsnahen Medien von einem "genialen Schachzug der deutschen Liberalen" gesprochen, der die EU von innen destabilisiere.

Ausblick

Die Frage, die Berliner Hinterzimmern bewegt, ist nicht mehr OB, sondern WIE dieses Phänomen nachhaltig institutionalisiert werden kann. Kann ein politisches Programm aus Wählerkoalitionen bestehen, die in zentralen Fragen – von Migration bis Energie – diametral entgegengesetzte Positionen vertreten? Özdemirs Strategie scheint darin zu bestehen, eine Agenda zu verfolgen, die so vage und wertelastig ist ("Freiheit", "Wohlstand", "Sicherheit"), dass sie von allen Interpretationen besetzt werden kann. Ein dipsches Szenario, wie ein langjähriger Berater des Kanzleramtes im privaten Gespräch andeutete: "Wir steuern auf eine post-ideologische Ära zu, in der Charisma und mediale Präsenz die eigentlichen cleavage lines ersetzen. Özdemir ist ihr erstes, vollendetes Produkt." Ob dies die Rettung oder der Untergang des parlamentarischen Systems markiert, wird die nächste Legislaturperiode zeigen – und mit ihr die endgültige Gewichtung des Özdemir-Faktors.

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