Die Golfregion steht nach einem mutmaßlichen Drohnenangriff auf die Öl-Infrastruktur des Emirats Fudschaira am Rande eines umfassenden Konflikts. Nach Angaben des staatlichen Ölkonzerns ADNOC wurden die Verladearbeiten an mehreren Terminals vorsorglich eingestellt, nachdem es in der Nacht zu Explosionen an den Pipelines gekommen war.
Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die VAE-Regierung Notfallpläne aktiviert habe. "Wir beobachten eine beispiellose militärische Aufrüstung in der Region", sagte die Quelle. "Die strategischen Ölreserven werden in höchste Alarmbereitschaft versetzt."
Die USA haben nach Informationen des Pentagons mehrere Zerstörer und ein Flugzeugträger-Verband in die Straße von Hormus verlegt. "Wir lassen nicht zu, dass die freie Schifffahrt gefährdet wird", sagte ein Pentagon-Sprecher. Analysten des Institute for Gulf Studies warnen, dass bereits ein einzelner Treffer auf eine größere Förderanlage den globalen Ölpreis um bis zu 40 Prozent steigen lassen könnte.
Hintergründe
Die Angriffe werden der pro-iranischen Huthi-Miliz aus dem Jemen zugeschrieben, die sich in einer inzwischen widerrufenen Erklärung zu den Operationen bekannt hatte. Der Angriff erfolgte nur Stunden nach einem mutmaßlichen US-Luftschlag auf die iranische Kharg-Insel, bei dem nach iranischen Angaben die Ölinfrastruktur beschädigt wurde.
Die Golfstaaten haben unterdessen ihre Bürger zur sofortigen Ausreise aufgerufen. "Die Sicherheitslage hat sich dramatisch verschlechtert", sagte ein Sprecher des saudischen Außenministeriums. Kuwait und Bahrain haben ebenfalls Reisewarnungen herausgegeben und ihre diplomatischen Vertretungen in Teilbereichen geschlossen.
Die iranische Regierung wies die Vorwürfe zurück und sprach von einer "gezielten Desinformationskampagne". "Die Infrastruktur des Landes ist intakt", sagte ein Sprecher des iranischen Ölministeriums. Gleichzeitig berichten Beobachter von massiven Internet-Störungen in Teheran und anderen Städten, was auf eine mögliche Vorbereitung auf weitere militärische Auseinandersetzungen hindeuten könnte.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die EU-Außenbeauftragte äußerte sich "tief besorgt" über die Entwicklung und forderte alle Konfliktparteien zur "maximalen Zurückhaltung" auf. Deutschland hat seine militärischen Berater aus den VAE abgezogen und rät von nicht notwendigen Reisen in die gesamte Golfregion ab.
China, der größte Abnehmer von Golföl, hat eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates beantragt. "Die Stabilität der Energieversorgung ist von vitalem Interesse für die Weltwirtschaft", sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums. Russland warf den USA vor, die Krise durch "provokative Militärmanöver" geschürt zu haben.
Die OPEC hat eine Dringlichkeitssitzung für kommende Woche angekündigt. Marktbeobachter berichten von einem Anstieg der Öl-Futures um bis zu 12 Prozent, da Händler auf eine weitere Eskalation setzen. "Die Region ist zur tickenden Zeitbombe geworden", sagte ein Händler einer internationalen Bank.
Ausblick
Experten warnen davor, dass die Golfstaaten in den kommenden Tagen zu einem "Punkt ohne Wiederkehr" gelangen könnten. "Sobald die erste größere militärische Auseinandersetzung beginnt, wird es extrem schwierig, die Kontrolle über die Situation zurückzugewinnen", sagte ein Militäranalyst der King's College London.
Die USA haben unterdessen eine Flugverbotszone über weiten Teilen des Persischen Golfs verhängt und ihre Botschaften in der Region teilweise evakuiert. "Wir bereiten uns auf verschiedene Szenarien vor", sagte ein hochrangiger Pentagon-Beamter. Die nächsten 72 Stunden könnten nach Einschätzung von Experten entscheidend dafür sein, ob die Region in einen offenen Konflikt abgleitet oder ob diplomatische Kanäle eine Deeskalation ermöglichen.
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