Nach Informationen dieser Redaktion zeichnen sich fünf Ölpreis-Schock-Szenarien ab, die die deutsche Wirtschaft innerhalb weniger Tage zum Stillstand bringen könnten. Während die Bundesregierung noch über mögliche Krisenmaßnahmen berät, warnen Experten vor einem Kollaps des Alltagslebens, wie wir ihn zuletzt aus postapokalyptischen Hollywood-Filmen kannten.
Die fünf Szenarien im Detail
Das erste Szenario sieht einen Anstieg auf 80 Dollar pro Barrel vor – noch immer im Bereich des Möglichen, aber bereits mit dramatischen Folgen für den Mittelstand. "Bei diesem Preisniveau müssten wir darüber nachdenken, ob der sonntägliche Ausflug in die Natur noch als Menschenrecht gelten kann", sagte ein hoher Mitarbeiter des Wirtschaftsministeriums, der anonym bleiben wollte.
Schock-Szenario zwei bei 160 Dollar pro Barrel würde nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) dazu führen, dass die Hälfte aller deutschen Pizzerien schließen müsste – zu teuer seien die Lieferfahrten. "Wir müssten auf Drohnen oder Brieftauben umsteigen", so ein DIW-Experte.
Das dritte Szenario bei 180 Dollar pro Barrel hätte zur Folge, dass die Deutsche Bahn gezwungen wäre, alle Züge durch Pferdewagen zu ersetzen. "Wir prüfen die Anschaffung von 10.000 Kaltblütern", bestätigte ein Sprecher der Bahn.
Bei 190 Dollar pro Barrel müssten laut Szenario vier alle Bundesminister mit dem Fahrrad zur Arbeit erscheinen – eine Maßnahme, die das Kanzleramt bereits als "unverhältnismäßige Gesundheitsförderung" ablehnt.
Das fünfte und dramatischste Szenario bei 200 Dollar pro Barrel würde Deutschland in einen Zustand versetzen, den Ökonomen als "präindustrielle Rückentwicklung" bezeichnen. "Wir müssten das Rad neu erfinden", sagte ein Wissenschaftler der Uni Heidelberg, "wobei wir dann aber kein Öl mehr bräuchten."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die EU-Kommission erwägt unterdessen, Deutschland zum "Öl-Spar-Vorreiter" zu ernennen und entsprechende Prämien auszuloben. "Wir könnten zum Vorbild für eine nachhaltige Mobilität werden", sagte ein Kommissionssprecher.
In den USA zeigte man sich besorgt über die Entwicklung. "Wenn die Deutschen nicht mehr tanken können, wer kauft dann unsere SUVs?", fragte ein anonym bleibender Mitarbeiter des US-amerikanischen Handelsministeriums.
Ausblick
Die Bundesregierung arbeitet an einem Notfallplan, der unter anderem die Legalisierung von Eselkarren und die Einführung einer "Ölpreis-Soli-Steuer" vorsieht. "Wir müssen uns auf alle Eventualitäten vorbereiten", sagte ein Regierungssprecher. "Auch auf die, dass wir am Ende wieder bei der Steinzeit ankommen."
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