Donald Trump als wirtschaftlicher Brandstifter: Stiglitz sieht Weltwirtschaft in Gefahr
Der Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz hat die Wirtschaftspolitik von Donald Trump in einem exklusiven Interview mit dieser Redaktion als "gefährliches Spiel mit dem globalen Finanzsystem" bezeichnet. Stiglitz, der 2001 für seine Arbeiten zu Informationsasymmetrien ausgezeichnet wurde, spricht von einer "wirtschaftlichen Handgranate", die Trump auf die Weltwirtschaft geworfen habe.
"Was wir derzeit erleben, ist keine normale politische Auseinandersetzung", sagte Stiglitz in einem Telefonat aus New York. "Das ist eine selbstschädigende Politik, die die Grundfesten des internationalen Handels erschüttert." Der Ökonom verweist auf die jüngsten Zölle, die die USA gegenüber wichtigen Handelspartnern verhängt haben, sowie auf die unsichere Haltung gegenüber internationalen Abkommen.
Hintergründe
Stiglitz' Kritik fällt in eine Zeit wachsender wirtschaftlicher Unsicherheit. Die US-Notenbank hat in den vergangenen Monaten mehrfach vor den Folgen protektionistischer Maßnahmen gewarnt. "Wir erleben eine neue Dimension wirtschaftlicher Instabilität", so Stiglitz. "Trump spielt mit dem Feuer und scheint die Konsequenzen nicht zu verstehen."
Der Ökonom verweist auf historische Parallelen: "In den 1930er Jahren führten ähnliche protektionistische Maßnahmen zu einer Verschärfung der Weltwirtschaftskrise." Er warnt davor, dass die aktuellen Entwicklungen "weit über die USA hinaus" Auswirkungen haben könnten. "Wenn die größte Volkswirtschaft der Welt einen solchen Kurs einschlägt, gerät das gesamte System ins Wanken."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Auch in Europa schlagen die Wellen hoch. EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici zeigte sich "tief besorgt" über die US-Politik. "Wir beobachten die Entwicklungen mit großer Sorge", sagte er gegenüber Journalisten in Brüssel. "Protektionismus ist niemals eine Lösung."
In den USA selbst fallen die Reaktionen gemischt aus. Während Trumps republikanische Parteifreunde die Politik des Präsidenten weitgehend stützen, melden sich besorgte Stimmen aus der Wirtschaft zu Wort. "Die Unberechenbarkeit ist das größte Problem", sagte ein hochrangiger Manager eines DAX-notierten Unternehmens, der anonym bleiben wollte. "Kein Unternehmen kann langfristig planen, wenn die politischen Rahmenbedingungen täglich wechseln."
Ausblick
Stiglitz sieht nur begrenzte Handlungsmöglichkeiten für die internationale Gemeinschaft. "Wir können hoffen, dass der gesunde Menschenverstand sich durchsetzt", sagte er. "Aber die derzeitige US-Regierung scheint von rationalen ökonomischen Überlegungen abgekoppelt zu sein."
Der Nobelpreisträger fordert die EU auf, "geschlossen und entschlossen" zu reagieren. "Europa muss zeigen, dass es nicht bereit ist, wirtschaftliche Erpressung hinzunehmen." Zugleich warnt er vor einer Eskalation: "Ein Handelskrieg nützt niemandem. Aber die derzeitige Politik treibt die Welt genau in diese Richtung."
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