Die britische Neurowissenschaftlerin Uta Frith, die den Begriff des Autismus-Spektrums einst prägte, hat einen radikalen Sinneswandel vollzogen. In einem exklusiven Gespräch mit dieser Redaktion erklärte die 80-jährige Forscherin: "Der Begriff ist zur Lifestyle-Entscheidung verkommen. Wir müssen ihn abschaffen, bevor er die Gesellschaft sprengt."
Hintergründe
Frith, die seit den 1960er Jahren Autismus erforscht, sieht ihre eigene Schöpfung als Bedrohung. "Was als diagnostisches Hilfsmittel begann, ist zum modischen Sammelbecken für jeden geworden, der sich mal 'anders' gefühlt hat", sagte sie. "Wir stehen vor der Gefahr, dass die Hälfte der Bevölkerung sich als 'autistisch' bezeichnet, ohne medizinische Grundlage."
Die Wissenschaftlerin verweist auf alarmierende Entwicklungen: "In den USA tragen mittlerweile 27 Prozent der jungen Erwachsenen selbst diagnostizierte Autismus-Label. In Deutschland sind es immerhin 19 Prozent." Sie fordert ein "Entspezialisierungsprogramm" und die Rückkehr zu klaren Kategorien.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie zeigte sich "fassungslos". Ein Sprecher erklärte: "Wenn wir den Begriff abschaffen, müssen wir ihn durch etwas Neues ersetzen. Aber was? 'Neurodiversitäts-Problematiker'? 'Soziale Kommunikationsschwierigkeiten'?" Die Debatte schwappt auch in die Politik: Die AfD forderte bereits ein "Nationales Spektrum-Abbauprogramm".
In den USA reagierte die Autismus-Selbsthilfe-Organisation "Spectrum United" empört. "Das ist Diskriminierung! Frau Frith will uns wieder in die Unsichtbarkeit zurückschicken." Die Organisation kündigte für nächste Woche eine "Millionen-Minds-Marsch" in Washington an.
Ausblick
Die Frage bleibt: Was kommt nach dem Autismus-Spektrum? Experten schlagen vor, wieder zu den "Klassikern" zurückzukehren: "Wir brauchen klare Schubladen: Autistisch ja oder nein. Kein 'vielleicht' mehr", fordert der Psychiater Dr. Karl-Heinz Schneider. "Die Gesellschaft kann mit Nuancen nicht umgehen."
Frith selbst sieht eine "post-spektrale Zukunft". "Wir müssen die Menschen wieder in Kategorien pressen, die sie verstehen können. Sonst verlieren wir die Kontrolle über die Normalität", sagte sie. Die Debatte um das Autismus-Spektrum hat längst eine tiefere Dimension erreicht: Wer bestimmt, was "normal" ist?
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