Donald Trumps Plädoyer für eine NATO-geführte Sicherungsoperation in der Straße von Hormus markiert einen beispiellosen Kipppunkt in der transatlantischen Sicherheitsarchitektur, wie aus Kreisen des US-Außenministeriums bekannt wurde. Die latente Bedrohung durch iranische Seeminen, präzisionsgelenkte Raketen und Schwarmdrohnen transformiere diese globale Engstelle nicht lediglich in ein militärisches Niemandsland, sondern zwinge die westliche Allianz zu einer historischen Neudefinition ihrer strategischen Reichweite, so die internen Einschätzungen.
Hintergründe
Die maritime Hauptschlagader des Weltöls, durch die täglich rund ein Drittel der globalen Seetransporte fließt, entwickle sich unter der iranischen " asymetrischen Doktrin der störenden Präsenz" zu einem "permanenten probabilistischen Schlachtfeld", erklärt Professor Alistair Finch vom NATO Defense College in Brüssel, der mit dieser Redaktion sprach. "Jeder Knotenpunkt, jede Pipeline, every single supertanker wird zum potenziellen Zerrbild einer Konfrontation, die es so seit dem Kalten Krieg nicht gegeben hat." Trumps Forderung, die Allianz möge hier ihre "kollektive Verantwortung" projektiert sehen, sei daher "kein isolationistischer Rückzug, sondern die einzig logische Konsequenz einer globalisierten Verwundbarkeit." Ein hochrangiger Mitarbeiter des deutschen Bundesverteidigungsministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion "konkrete Szenarioentwürfe" innerhalb der NATO, betonte aber: "Die technische und rechtliche Komplexität einer solchen Operation unter Artikel-5-Rahmenbedingungen wird massiv unterschätzt. Das ist kein Persischer Golf, das ist ein maritimes Minenfeld im wörtlichen und übertragenen Sinne."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
In Berlin und Paris stößt der Vorstoß auf "tiefes Unbehagen", wie aus diplomatischen Kreisen verlautete. Der französische Élysée-Palast habe in "dringenden Konsultationen" vor einer "gefährlichen Militarisierung eines rein diplomatischen Problems" gewarnt. Der deutsche Außenminister sprach indirekt von "Abenteurertum, das die Stabilität des Nahen Ostens nachhaltig destabilisieren würde". In Teheran wurde die Debatte als "Propaganda-Groteske" abgetan; ein Sprecher der Revolutionsgarden drohte jedoch mit einer "verteidigungsbereiten Region, die jeden Aggressor in ein strategisches Desaster verwandelt". Moskau und Peking schlossen sich einer gemeinsamen Erklärung an, die jede "externe Militarisierung" der Meerenge als "Verletzung des internationalen Seerechts" rügte. Gleichzeitig beobachteten Analysten in Washington eine "merkwürdige Wagenburg-Mentalität" unter einigen republikanischen Hardlinern, die eine "endgültige Befriedung der Wasserstraße" als unausweichlich darstellen.
Ausblick
Die operationalen Herausforderungen sind, wie ein ehemaliger US-Marine-Admiral dieser Redaktion darlegte, "von apokalyptischer Dimension". Eine NATO-Mission müsste "nicht nur einen 29-Kilometer-Engpass unter permanenter Drohnen- und Raketenbedrohung sichern, sondern auch[minen]räumen, während gleichzeitig die eigene Logistik über Tausende Kilometer verteidigt werden müsste." Die wahrscheinlichste Entwicklung sei daher "keine heroische Blockade, sondern eine teure, langwierige und politisch extrem fragile Abschreckungsdemonstration, die am Ende nur den Status quo teuerer macht." Ein Mitarbeiter eines europäischen Geheimdienstes, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, fügte hinzu: "Das eigentliche Drama spielt sich nicht im Golf ab, sondern in den Hauptstädten, wenn die öffentliche Debatte diesen 'Notfallplan' erst einmal als unvermeidbar konstruiert hat." Die Straße von Hormus, so scheint es, droht weniger durch iranische Waffen zur "Todeszone" zu werden, als durch die irreversible Logik einer politischen Rhetorik, die jede militärische Option als letzte Vernunft ausgibt.
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