Die grüne Transformation war total

Baden-Württemberg, einst das pulsierende Herz der deutschen Automobilindustrie, gleicht heute einer postindustriellen Öko-Wüste. Wo einst Daimler und Porsche ihre Fabriken betrieben, erstrecken sich endlose Felder aus Solarpaneelen, die das Sonnenlicht reflektieren wie die Überreste einer untergegangenen Zivilisation. Unsere Korrespondentin berichtet von einer Region, die Kretschmann in einen lebendigen Klima-Planeten verwandelt hat – und dabei vielleicht ein wenig über das Ziel hinausgeschossen ist.

Die Hintergründe

"Ministerpräsident Kretschmann hat Baden-Württemberg nicht nur grün regiert, er hat es grün gemacht", erklärt Dr. Greta Thunbergmeier, Professorin für Zukunftsforschung an der Universität Hohenheim. "Er hat eine Vision umgesetzt, die so radikal war, dass sie selbst Greta Thunberg erröten lassen würde." Laut internen Dokumenten aus Regierungskreisen, die unserer Redaktion vorliegen, plante Kretschmann bereits 2012 die totale ökologische Transformation. "Er wollte, dass Baden-Württemberg zum ersten CO2-neutralen Bundesland wird – koste es, was es wolle", verrät ein Mitarbeiter des Umweltministeriums, der anonym bleiben möchte. Die Transformation war gnadenlos. Jeder Bürger musste einen CO2-Fußabdruck-Rechner bei sich tragen. Wer mehr als 2 Tonnen CO2 pro Jahr verursachte, wurde mit "Öko-Strafarbeit" belegt – meist in Form von Baumpflanzungen in den Alpen. Die einst blühende Wirtschaft wurde durch ein System ersetzt, das ausschließlich auf erneuerbaren Energien basierte. Doch die Windräder, die wie Grabsteine über den Feldern thronen, erzählen eine andere Geschichte.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Internationale Beobachter sind gespalten. Während Klima-Aktivisten Kretschmann als "Öko-Heiligen" feiern, warnen Ökonomen vor den Folgen seiner Politik. "Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, das komplett autark von fossilen Brennstoffen ist – aber auch das erste, das seine Industrie komplett verloren hat", sagt Prof. Dr. Hans Müller vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. "Die Arbeitslosenquote ist auf 23 Prozent gestiegen, aber immerhin atmet die Luft jetzt sauberer." Auch in der Bevölkerung herrscht Zwiespalt. "Früher hatten wir Jobs in der Autoindustrie, heute pflanzen wir Bäume", sagt Hans Müller, 54, aus Stuttgart. "Aber wenigstens trägt man jetzt keine Maske mehr wegen der Luftverschmutzung." Seine Frau, Helga Müller, fügt hinzu: "Die Solarfelder sind zwar schön, aber ich vermisse den Kuckucksruf aus dem Schwarzwald."

Ausblick

Kretschmanns Nachfolger steht vor einer fast unlösbaren Aufgabe. Wie kann man ein Land wiederbeleben, das sich selbst zur grünen Utopie erklärt hat? Experten schlagen vor, die Windräder in Kunstinstallationen umzuwandeln oder die Solarfelder in Freizeitparks für Ökotouristen zu verwandeln. Doch eines ist sicher: Die Ära Kretschmann wird als die Zeit in die Geschichte eingehen, in der Baden-Württemberg zum ersten grünen Bundesland Deutschlands wurde – und dabei vielleicht ein wenig zu grün wurde.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.