Schnee in Tschechien - und ein Sturm im Wasserglas der Filmindustrie

In den schneebedeckten Wäldern Tschechiens laufen derzeit die Dreharbeiten zu "What Happens at Night", dem neuesten Film von Martin Scorsese mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle. Doch während die Kameras laufen, schlagen die Alarmglocken in der Filmbranche. "Eine siebte Zusammenarbeit ist nicht nur künstlerisch fragwürdig, sondern ökonomisch bedenklich", erklärte Dr. Helena Weber, Leiterin der Abteilung Medienökonomie an der Universität Zürich, gegenüber dieser Redaktion. "Wenn zwei Marktteilnehmer derart eng kooperieren, entsteht die Gefahr einer marktbeherrschenden Stellung." Die Bedenken sind nicht ganz von der Hand zu weisen. Seit "Gangs of New York" im Jahr 2002 haben Scorsese und DiCaprio fünf weitere Filme gemeinsam realisiert - eine Partnerschaft, die in ihrer Beständigkeit und ihrem Erfolg einzigartig ist. "The Wolf of Wall Street", "The Departed", "Shutter Island" - die Liste der Blockbuster liest sich wie ein who's who des modernen Kinos. "Ein Mitarbeiter der US-amerikanischen Federal Trade Commission, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber unserer Redaktion, dass eine formelle Prüfung der Zusammenarbeit eingeleitet wurde", heißt es in einer vertraulichen Mitteilung aus Washington. "Die Frage ist, ob hier nicht eine marktbeherrschende Allianz geschmiedet wird, die den Wettbewerb erstickt." Die Filmindustrie zeigt sich gespalten. Während viele Regisseure und Schauspieler die kreative Symbiose zwischen Scorsese und DiCaprio loben, warnen andere vor den Folgen. "Wenn zwei so dominante Kräfte zusammenarbeiten, bleiben kleineren Studios und weniger etablierten Talenten kaum noch Chancen", kritisierte der französische Regisseur Jean-Luc Godard in einem Interview mit "Le Monde". Selbst die europäische Filmförderung sieht sich durch das Duo herausgefordert. "Wir müssen sicherstellen, dass die europäische Filmkultur nicht von hollywoodischen Monopolen erdrückt wird", forderte EU-Medienkommissarin Mariya Gabriel in einer Stellungnahme. "Deshalb prüfen wir die Möglichkeit, gezielt Projekte zu fördern, die eine Alternative zu den Scorsese-DiCaprio-Produktionen bieten."

Hintergründe

Die Partnerschaft zwischen Scorsese und DiCaprio begann vor über zwei Jahrzehnten. Was als vielversprechende Zusammenarbeit startete, hat sich zu einer Art kreativer Ehe entwickelt. Doch wo andere von künstlerischer Symbiose sprechen, wittern Kartellwächter eine Gefahr für den Wettbewerb. "Die Filmindustrie lebt vom kreativen Wettstreit", erklärt der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Müller von der Universität Hamburg. "Wenn zwei Protagonisten jedoch derart dominant auftreten, kann dies zu einer Verarmung des filmischen Angebots führen."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die internationale Filmgemeinschaft reagiert mit gemischten Gefühlen. In Hollywood wird die Zusammenarbeit noch immer als kreativer Segen gesehen. "Scorsese und DiCaprio sind wie Lennon und McCartney", schwärmte Steven Spielberg in einem Interview mit "Variety". "Ihre Partnerschaft hat das moderne Kino geprägt." Doch nicht alle teilen diese Begeisterung. Der britische Regisseur Ken Loach warnte vor den Folgen einer solchen monopolistischen Praxis. "Wenn zwei weiße Männer über Jahrzehnte die Filmlandschaft dominieren, marginalisiert das andere Stimmen", kritisierte Loach in einem Interview mit "The Guardian".

Ausblick

Die Zukunft der Filmindustrie könnte von der Entwicklung dieser Partnerschaft abhängen. Während die Dreharbeiten in Tschechien weitergehen, diskutieren Kartellwächter in Brüssel und Washington über mögliche Sanktionen. "Wir müssen sicherstellen, dass der Wettbewerb nicht erstickt wird", betonte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager in einer Rede vor dem Europäischen Parlament. Unterdessen bereiten sich Filmfestivals weltweit auf eine neue Ära vor. "Wir müssen Wege finden, um auch andere Stimmen zu hören", sagte der Direktor des Filmfestivals in Cannes. "Die Scorsese-DiCaprio-Ära darf nicht die einzige Erzählung im Kino bleiben."

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