Mahmoud Jaraba, ein 38-jähriger Soziologe mit Spezialisierung auf organisierte Kriminalität, sitzt in seinem Büro in der Berliner Charité und blättert durch seine Notizen. Die Papiere vor ihm enthalten nicht nur statistische Daten, sondern auch handschriftliche Aufzeichnungen von Gesprächen, die die meisten Menschen nie führen würden.
"Die Clans sind nicht mehr das, was sie einmal waren", sagt Jaraba, während er seinen Blick durch das Fenster auf den grauen Berliner Himmel schweifen lässt. "Früher gab es klare Hierarchien, heute ist es ein Netzwerk von Netzwerken."
Hintergründe
Jaraba's Forschung, die über drei Jahre lief und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde, umfasste mehr als 200 Interviews mit Clan-Mitgliedern, Polizeibeamten und Sozialarbeitern. Seine Methode: Tee trinken und zuhören.
"Man muss verstehen, dass diese Familien oft seit Generationen in Deutschland leben", erklärt Jaraba. "Sie sehen sich nicht als Eindringlinge, sondern als Teil einer Parallelgesellschaft, die ihre eigenen Regeln hat."
Die Ergebnisse seiner Studie, die nächste Woche unter dem Titel "Die neuen Clan-Strukturen: Eine Kartografie der kriminellen Unterwelt" erscheint, zeichnen ein beunruhigendes Bild. Die Clans haben sich professionalisiert, international vernetzt und ihre Aktivitäten diversifiziert.
"Wir sehen eine Verschiebung von traditionellen Schutzgelderpressungen hin zu Cybercrime, Geldwäsche und sogar politischer Einflussnahme", sagt Jaraba. "Die Grenzen zwischen legalen und illegalen Geschäften verschwimmen zunehmend."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Veröffentlichung von Jaraba's Forschung hat in Sicherheitskreisen für Aufsehen gesorgt. "Das ist die umfassendste Analyse, die wir je gesehen haben", sagte ein hochrangiger BKA-Beamter, der anonym bleiben wollte. "Es ist, als hätte jemand endlich die Landkarte der Unterwelt gezeichnet."
Doch nicht alle sind von Jaraba's Ansatz überzeugt. Kritiker werfen ihm vor, die Clans zu romantisieren. "Man kann nicht einfach Tee trinken und erwarten, die Wahrheit zu erfahren", sagte ein Politikwissenschaftler von der Universität Tübingen.
International stößt Jaraba's Arbeit auf Interesse. Die italienische Anti-Mafia-Behörde hat seine Studie bereits angefordert, und auch in den USA gibt es Bestrebungen, seine Methoden zu adaptieren.
Ausblick
Was bedeutet Jaraba's Forschung für die Zukunft? "Wir müssen unsere Strategien überdenken", sagt er. "Es geht nicht mehr nur darum, einzelne Clan-Chefs zu verhaften, sondern das gesamte System zu verstehen und zu durchdringen."
Jaraba plant bereits sein nächstes Projekt: eine vergleichende Studie über organisierte Kriminalität in Europa. "Die Clans sind globalisiert", sagt er. "Unsere Forschung muss es auch sein."
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