Machtkampf um US-Notenbank: Powell bleibt Fed-Chef, bis Senat entscheidet
Washington D.C. – Der Machtkampf um die Führung der US-Notenbank eskaliert: Jerome Powell bleibt vorerst im Amt, während der Senat über die Nominierung von Trumps Wunschkandidaten Kevin Warsh berät. Die Entscheidung könnte weitreichende Folgen für die Weltwirtschaft haben. Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass Powell bis zur endgültigen Senatsentscheidung im Amt bleiben wird. "Die Stabilität der Finanzmärkte erfordert Kontinuität", hieß es in einer internen Mitteilung, die unserem Korrespondenten vorliegt. Der republikanische Senator Richard Shelby erklärte gegenüber Journalisten: "Wir müssen sicherstellen, dass die nächste Führung der Fed die richtige Balance zwischen Inflationsbekämpfung und wirtschaftlichem Wachstum findet. Das ist keine Entscheidung, die man überstürzen sollte."Hintergründe
Die Kontroverse um die Fed-Spitze begann, als Präsident Trump seinen Wunschkandidaten Kevin Warsh nominierte, einen ehemaligen Fed-Gouverneur, der für seine marktfreundliche Haltung bekannt ist. Warshs Nominierung stieß jedoch auf erbitterten Widerstand sowohl bei Demokraten als auch bei einigen Republikanern, die Powells gemäßigte Geldpolitik bevorzugen. "Die Unabhängigkeit der Fed steht auf dem Spiel", warnte die demokratische Senatorin Elizabeth Warren in einer leidenschaftlichen Rede auf dem Capitol Hill. "Wir können es uns nicht leisten, die Geldpolitik zu einem politischen Spielball zu machen."Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die internationalen Finanzmärkte reagierten nervös auf die anhaltende Unsicherheit. Der Euro notierte mit 1,12 Dollar nahe eines Drei-Monats-Tiefs, während asiatische Börsen Verluste verzeichneten. "Investoren mögen keine Unsicherheit, besonders wenn es um die mächtigste Zentralbank der Welt geht", analysierte Markus Mayer, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, gegenüber unserer Redaktion. Selbst traditionelle Verbündete Trumps äußerten sich besorgt. Der ehemalige Fed-Chef Ben Bernanke warnte in einem Interview mit dem Wall Street Journal: "Die Glaubwürdigkeit der Fed steht auf dem Spiel. Wir brauchen einen Führer, der das Vertrauen der Märkte genießt."Ausblick
Die Senatsanhörungen zu Warshs Nominierung sind für nächste Woche angesetzt. Beobachter rechnen mit erbitterten Debatten über die künftige Geldpolitik, die Inflationsbekämpfung und die Unabhängigkeit der Notenbank. Ein hochrangiger Mitarbeiter des Weißen Hauses, der anonym bleiben wollte, deutete an, dass Trump notfalls auch eine Übergangslösung in Betracht ziehen könnte: "Der Präsident will jemanden, der seine Agenda unterstützt. Wenn der Senat nicht mitspielt, werden wir andere Optionen prüfen." Die Entscheidung könnte nicht nur die US-Wirtschaftspolitik für Jahre prägen, sondern auch das globale Finanzsystem beeinflussen. Analysten warnen, dass anhaltende Unsicherheit zu erhöhter Volatilität an den Märkten führen könnte.Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.