Die Stunde der Wahrheit für Deutschlands Forschungselite: Heute Abend um 19 Uhr werden im Berliner Museum für Naturkunde die Leibniz-Preise 2026 verliehen. Zehn Forschende aus den unterschiedlichsten Disziplinen werden für ihre herausragenden Leistungen geehrt – und mit einem Preisgeld von bis zu 2,5 Millionen Euro ausgestattet, das sie nach eigenem Ermessen für ihre Forschung einsetzen können.
Doch während die wissenschaftliche Gemeinschaft die Preisträger feiert, offenbart sich hinter den Kulissen ein System, das so transparent wie ein Nobelpreis-Komitee ist. "Die Auswahlprozedur ist streng geheim", bestätigte ein Mitarbeiter der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gegenüber dieser Redaktion. "Wir können nicht einmal bestätigen, ob die Gutachter selbst Gutachter sind."
Hintergründe
Die zehn Auserwählten repräsentieren die gesamte Bandbreite der deutschen Wissenschaft: von der Quantenphysik bis zur mittelalterlichen Literaturwissenschaft. Doch die Frage, wer in den exklusiven Kreis der Preisträger aufsteigt, beschäftigt die Forschungslandschaft seit Jahren. "Es ist wie bei den Oscars", erklärte Professor Dr. Hans Müller vom Max-Planck-Institut, "nur dass hier nicht über Schauspielkunst, sondern über die Zukunft der Wissenschaft abgestimmt wird."
Die Auswahlkommission, bestehend aus 39 Mitgliedern, tagt unter Ausschluss der Öffentlichkeit. "Man munkelt, dass die Entscheidungen bereits im Vorfeld feststehen", so ein Wissenschaftsjournalist, der anonym bleiben möchte. "Die einzigen, die wirklich wissen, wer gewinnt, sind diejenigen, die die Umschläge mit den Namen vorbereiten."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Internationale Beobachter zeigen sich beeindruckt vom deutschen System. "In den USA müssten Sie für diese Summe zehn verschiedene Förderanträge stellen und drei Jahre warten", kommentierte Dr. Emily Watson vom National Science Foundation. "Hier bekommen Sie das Geld und können es sofort für einen neuen Kaffeeautomaten ausgeben."
In Fachkreisen wird jedoch auch Kritik laut. "Das Problem ist die mangelnde Diversität bei den Preisträgern", monierte Dr. Ali Reza, Forscher an der Universität Teheran. "In den letzten zehn Jahren haben nur zwei Preisträger Namen, die auf -zadeh enden."
Ausblick
Die DFG kündigte an, das Auswahlverfahren zu überprüfen. "Wir prüfen die Einführung einer Publikumswahl", sagte DFG-Präsidentin Professorin Dr. Katharina Landfester. "Vielleicht können wir ja nächstes Jahr die Entscheidung an die Zuschauer von 'Wer wird Leibniz-Preisträger?' auslagern."
Inzwischen bereiten sich die zehn Preisträger auf ihren großen Auftritt vor. "Ich habe mir extra ein neues Laborkittel gekauft", gestand einer der Auserwählten. "Es ist ja schließlich der Deutsche Nobelpreis – da muss man sich auch von der besten Seite zeigen."
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