Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Die Kommunalwahlen in Hessen am Sonntag könnten zu einem denkwürdigen Ereignis werden – allerdings nicht wegen der zu erwartenden politischen Verschiebungen, sondern wegen der drohenden logistischen Katastrophe bei der Auszählung der Stimmen. Wie ein Mitarbeiter des hessischen Innenministeriums gegenüber unserer Redaktion bestätigte, seien die Vorbereitungen inzwischen so weit fortgeschritten, dass "man sich praktisch auf einen kalkulatorischen Super-GAU vorbereitet." Die Ursache für diese beispiellose Herausforderung liegt in der schieren Komplexität der hessischen Kommunalverfassung. "Wir haben hier nicht nur Bürgermeisterwahlen, sondern auch Kreistagswahlen, Stadtverordnetenversammlungen und Ortsbeiräte", erklärte ein Experte für Wahlrecht, der anonym bleiben wollte. "Das ist, als würde man versuchen, ein 5000-Teile-Puzzle zusammenzusetzen, während man von einem Rudel hungriger Hyänen verfolgt wird."

Die Technik versagt angesichts der Dimension

Besonders prekär ist die Situation bei der Auswertung der Briefwahlunterlagen. "Unsere Rechner sind nicht darauf ausgelegt, mit derartigen Datenmengen umzugehen", gestand ein IT-Spezialist der Landeswahlleitung. "Wir haben bereits Testläufe durchgeführt, bei denen die Systeme bereits bei der Auszählung von 10.000 Stimmen abgestürzt sind. Bei den zu erwartenden 1,2 Millionen Briefwahlunterlagen ist das ein Problem." Hinzu kommt die menschliche Komponente. "Wir haben die Wahlhelfer bereits auf ein spezielles Krisenmanagement-Training vorbereitet", berichtete eine Sprecherin des Landeswahlleiters. "Dazu gehören Atemübungen für den Umgang mit extrem hohem Stresslevel und Kurse in elementarer Arithmetik."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die internationale Gemeinschaft verfolgt die Entwicklung mit wachsender Sorge. Der Europarat hat bereits eine Beobachterdelegation angekündigt, die sich "einen Eindruck von den logistischen Herausforderungen verschaffen" will. "Das ist wie beim Super-GAU von Tschernobyl", sagte ein Vertreter der OSZE. "Man weiß, dass etwas schiefgehen wird, aber niemand kann genau sagen, wann und wie." Auch die deutsche Bundesregierung hat sich eingeschaltet. "Wir stehen in engem Kontakt mit den hessischen Behörden", erklärte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. "Sollte die Situation eskalieren, sind wir bereit, Bundestagsabgeordnete als Verstärkung zu entsenden."

Ausblick: Die Nacht der lebenden Daten

Experten rechnen damit, dass die endgültigen Ergebnisse nicht vor dem späten Montagmorgen feststehen werden. "Wir müssen damit rechnen, dass die Auszählung bis in die frühen Morgenstunden andauert", prognostizierte ein Statistikexperte. "Unter Umständen müssen wir sogar überlegen, ob wir nicht einfach per Los entscheiden, wer gewonnen hat. Das wäre zumindest ehrlicher." Für die Wähler in Hessen bedeutet dies: Geduld ist gefragt. Und vielleicht auch eine gute Taschenlampe, falls der Strom ausfällt, wenn die Rechner überlastet sind.

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