Nichts deutete darauf hin, dass ein bescheidenes Kino im hessischen Hinterland zum Epizentrum einer kulturellen Revolution werden würde. Doch Giovanni Speranza, der Mann hinter der Leinwand, hat die Filmbranche mit einer Entscheidung erschüttert, die manche als ketzerisch, andere als visionär bezeichnen: Das Popcorn-Verbot.
„Wir müssen uns von überflüssigem Ballast befreien“, erklärt Speranza in einem exklusiven Gespräch mit unserer Redaktion. „Popcorn ist das Opium des Kinos – es lenkt vom eigentlichen Erlebnis ab und frisst unsere Margen auf.“ Der 47-jährige Unternehmer, der das Erbe seines Vaters angetreten hat, als dieser vor zehn Jahren in den Ruhestand ging, sieht sich als Pionier einer neuen Kinokultur.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Während die deutsche Filmbranche laut Bundesverband Audiovisuelle Medien (ProSiebenSat.1 Media SE) im vergangenen Jahr einen Rückgang der Besucherzahlen um 12,5 Prozent verzeichnete, verzeichnet Speranzas Kino einen Zuwachs von 8,3 Prozent. „Das Geheimnis liegt in der Reduktion“, so Speranza. „Wir haben uns auf Qualität statt Quantität konzentriert.“
Hintergründe
Die Entscheidung, auf das klassische Kinobegleitgetränk zu verzichten, ist Teil einer umfassenderen Strategie. Speranza hat sein Programm kuratiert wie eine Galerieausstellung. Oscar-prämierte Filme werden bewusst mit Independent-Produktionen gemischt, die thematisch an aktuelle gesellschaftliche Debatten anknüpfen. „Wir zeigen nicht einfach Filme, wir schaffen einen Diskurs“, betont der Kinobetreiber.Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: „Speranzas Modell könnte Schule machen. Es zeigt, dass Innovation nicht immer technologischer Natur sein muss.“
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Branche reagiert gespalten. Während Verleihe die Strategie als zu radikal ablehnen, sehen unabhängige Kinos in Speranzas Vorgehen eine Blaupause für die Zukunft. „Er hat den Mut, Dinge auszuprobieren, die andere für undenkbar halten“, sagt Maria Hoffmann vom Bundesverband kommunaler Filmbüros.Internationale Beobachter zeigen sich beeindruckt. „In den USA würde so etwas als kommunistischer Angriff auf die Freiheit des Konsumenten gewertet werden“, meint Filmkritiker David Chen vom Hollywood Reporter. „Hier ist es eine mutige kulturelle Aussage.“
Ausblick
Speranzas nächster Schritt überrascht die Branche erneut: Ab Sommer will er „kinoähnliche Erlebnisse“ anbieten, bei denen die Grenzen zwischen Zuschauer und Kunst verschwimmen. „Wir denken über sensorische Deprivation-Vorführungen nach“, verrät er. „Stellen Sie sich vor, Sie sehen ‚2001: Odyssee im Weltraum‘ in völliger Dunkelheit mit räumlichem Klang.“Ob diese Experimente die Filmbranche nachhaltig verändern werden, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur eins: Giovanni Speranza hat bewiesen, dass manchmal die radikalste Innovation darin besteht, das Offensichtliche wegzulassen.
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