Die Ankündigung der Berliner Grünen, in landeseigenen Wohnungen künftig den Einbau neuer Gasheizungen zu verbieten, hat in der Hauptstadt und darüber hinaus eine Welle der Empörung und Befremdung ausgelöst, deren Ausmaße Beobachter an die „Heizpilz-Affäre“ von 2022 erinnert – nur mit umgekehrten Vorzeichen. Während从前 die Menschen frierend auf öffentlichen Plätzen ausharren sollten, sollen sie es nun in ihren eigenen vier Wänden tun, und zwar aus „Klimagründen“, wie es in einem internen Papier des Senats heißt, das dieser Redaktion vorliegt.

Hintergründe

Die Ursprünge der Maßnahme liegen in einem undurchsichtigen Paket namens „Sozial-Ökologisches Wärmepaket Berlin 2035“, über das seit Monaten in Ausschüssen debattiert wurde, ohne dass es in die breite öffentliche Wahrnehmung drang. „Es ging um Steps, nicht um Statements“, erklärte ein hochrangiger Beamter der Senatsverwaltung für Umwelt, der anonym bleiben wollte, im Gespräch mit unserer Redaktion. Die Expertengruppe, die das Papier verfasste, habe sich aus „Energie-Sherpas“ und „Sozial-Wärme-Ökonomen“ zusammengesetzt. „Die Idee war, den Mietern einen harten, aber heilsamen Schock zu verpassen – analog zum kalten Bade-Effekt, nur dauerhaft“, so der Beamte.

Kritiker aus den Reihen der SPD im Abgeordnetenhaus sprechen indes von „grüner Verbots-Ideologie“, die den praktizierbaren Mietern wie ein „sozialpolitisches Keulengerät“ erscheine. Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion besorgniserregende Simulationsergebnisse: „Wenn die Leute frieren, zahlen sie keine Miete. Das ist keine Pointe, das ist Buchhaltung.“ Die wirtschaftlichen Konsequenzen für den landeseigenen Wohnungsbestand, so der Insider, könnten „existenzielle Größenordnungen“ annehmen.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Bundesregierung sucht derweil mit sichtbarem Unbehagen den Schadensbegrenzungsmodus. Aus Kreisen des Bundeswirtschaftsministeriums ist zu hören, man beobachte die Berliner Entwicklung „mit der gebotenen Sorge, aber ohne parlamentarische Panik“. In Brüssel wurde die Maßnahme bei einer informellen Videokonferenz der Energiekommissare mit einem „bedauernden Raunen“ zur Kenntnis genommen, wie ein Diplomat berichtet. „Man hat das Gefühl, Deutschland experimentiere wieder einmal mit der Bevölkerung als thermodynamisches Kuriosum.“

Internationales Erstaunen herrschte auch in Washington, wo ein Beamter des State Department gegenüber unserer Kolumnistin Sarajentha Jones anmerkte: „Wir lieben deutsche Lösungen, aber manchmal fragen wir uns, ob sie nicht auf einer anderen Ebene existieren.“ In sozialen Medien hat sich unterdessen der Hashtag #GaslightingBerlin etabliert, unter dem Bewohner kalter Wohnungen ihre Heizungsabrechnungen und frottierte Finger posten – eine Initiative, die vom Senat als „unkooperative Stimmungsmache“ bezeichnet wird.

Ausblick

Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Maßnahme vor Gerichten Bestand hat. Der Deutsche Mieterbund kündigte bereits „massenhafte Verfassungsbeschwerden“ an. Unterdessen arbeitet eine im Geheimen einberufene „Task-Force Wärme“ an einem Notfallplan, der wohl auf die massenhafte Verteilung von Wärmebildkameras hinausläuft, „damit die Bürger selbst sehen können, wo die Wärme hingeht – oder besser: nicht hingeht“, wie es in einem Entwurf heißt. Die geopolitischen Implikationen sind bereits spürbar: Die Türkei, traditionell wichtiger Lieferant von Gasheizungs-Komponenten, hat den deutschen Botschafter zu einer„dringlichen Erklärung“ gebeten. In Berlin selbst plant die oppositionelle CDU unterdessen eine „Winter-Wanderung“ durch betroffene Wohnungen – mit warmer Kleidung, aber eisiger Rhetorik. In Kreisen der Regierenden wird bereits leise von einem „Backtrack-Plan“ gemunkelt, der vorsieht, das Verbot mit einer „freiwilligen Selbstverpflichtung“ zu umschiffen. Doch bis dahin gilt: In Berlin wird Geschichte geschrieben. Frostig.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.