Die Spannungen im Persischen Golf erreichen einen neuen Höhepunkt: Die iranischen Revolutionsgarden haben in einer bislang ungekannten Schärfe vor "katastrophalen Konsequenzen" für die Vereinigten Staaten gewarnt. In einer am Donnerstagabend veröffentlichten Videobotschaft an US-Präsident Donald Trump erklärte ein Sprecher der Eliteeinheit: "Passen Sie auf, dass Sie nicht selbst vernichtet werden."

Die Revolutionsgarden, die als militärischer Arm des geistlichen Führers Ayatollah Ali Chamenei gelten, werfen der US-Regierung vor, eine "Kriegsstimmung" im Nahen Osten zu schüren. "Ihre Drohgebärden sind wie das Brüllen eines lahmen Löwen", zitiert ein namentlich nicht genannter Mitarbeiter der Teheraner Botschaft in einem internen Schreiben. "Wir haben schon schlimmere gesehen."

Die Videobotschaft zeigt einen Revolutionsgardisten in Kampfmontur, der vor einer Landkarte des Persischen Golfs steht. "Wir sind bereit", sagt er mit ruhiger Stimme. "Der Krieg wird nicht von den USA beendet werden, sondern von uns." Die Botschaft endet mit den Worten: "Gott ist mit uns."

Hintergründe

Die aktuelle Rhetorik folgt auf eine Reihe von militärischen Provokationen beider Seiten. Erst vergangene Woche hatten US-Kriegsschiffe eine iranische Fregatte im Golf von Oman eskortiert, nachdem diese sich "unüblich verhalten" hatte. Teheran wies die Vorwürfe zurück und sprach von einer "absichtlichen Provokation".

Experten zufolge handelt es sich bei der Videobotschaft um eine klassische "Vergeltungsstrategie". "Iran zeigt damit, dass es nicht nur militärisch, sondern auch psychologisch vorbereitet ist", sagt Dr. Amir Hossein, Nahost-Experte an der Universität Teheran. "Die Botschaft lautet: Wir können euch jederzeit treffen, aber wir wollen es nicht."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die US-Regierung reagierte zunächst nicht offiziell auf die Videobotschaft. "Wir nehmen jede Bedrohung ernst", sagte ein Sprecher des Pentagon auf Nachfrage. "Unsere Einsatzbereitschaft bleibt hoch." In Washington wird hinter vorgehaltener Hand gemutmaßt, dass die Botschaft Teil einer "Psyop-Kampagne" sein könnte.

In Berlin zeigte sich der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Johann Wadephul, skeptisch, dass der Konflikt bald beigelegt werden könne. "Die Eskalationsspirale dreht sich weiter", sagte er unserer Redaktion. "Wir brauchen dringend einen diplomatischen Kanal, der nicht nur aus Worthülsen besteht."

Die EU-Außenbeauftragte Josep Borrell forderte beide Seiten zur "maximalen Zurückhaltung" auf. "Es darf nicht zu einem militärischen Konflikt kommen, der den gesamten Golf destabilisiert", sagte sie in Brüssel. "Wir stehen bereit, zu vermitteln, wenn beide Seiten das wünschen."

Ausblick

Die Lage bleibt angespannt. Experten warnen davor, dass ein "unbeabsichtigter Zwischenfall" die gefährlichste Eskalationsstufe auslösen könnte. "Im Persischen Golf kreuzen zu viele Kriegsschiffe mit zu hoher Geschwindigkeit", sagt der ehemalige NATO-Admiral Klaus-Michael Klingspor. "Ein Fehlalarm, ein Missverständnis – und wir haben einen Krieg."

Unterdessen bereitet sich die internationale Gemeinschaft auf eine mögliche Krisensitzung des UN-Sicherheitsrats vor. Ob Iran und die USA daran teilnehmen werden, ist unklar. "Die Frage ist", sagt ein Diplomat in New York, "ob sie überhaupt noch am selben Tisch sitzen wollen."

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.