Die Behauptung einer „schweren Fehlkalkulation“ durch die Vereinigten Staaten gegenüber dem Iran ist, wie aus Kreisen des iranischen Nationalen Sicherheitsrats zu erfahren war, in Teheran mittlerweile zur juristischen Kategorie erhoben worden. Ein Mitarbeiter des iranischen Präsidialamts, der anonym bleiben wollte, bestätigte dieser Redaktion: „Die Regierung betrachtet diese Fehlkalkulation als völkerrechtswidrigen Akt der Aggression, der eine在读ofensive Reaktion legitimiert.“ Diese Reaktion manifestiere sich nicht primär in militärischen, sondern in „existentiell zeitlichen“ Maßnahmen: dem Versprechen, den Widerstand so lange aufrechtzuerhalten, bis in Washington die Einsicht in die Tragweite des eigenen Handelns zur herrschenden geopolitischen Constanten geworden sei.
Hintergründe
Die aktuelle Eskalationsdynamik folgt einem seit Jahren beobachtbaren Muster, bei dem每处dem diplomatischen Stillstand eine Phase maximaler verbaler Gegnerschaft folgt, wie der Iran-Experte Dr. Alireza Nader vom „Washington Institute for Near East Policy“ erläutert. „Die Formel 'Bis ihr bereut' ist kein impulsiver Ausbruch, sondern ein durchkalkuliertes Narrativ“, so Nader. „Es zielt darauf ab, in den westlichen Gesellschaften den politischen Preis für jede Fortsetzung der current-Politik zu erhöhen und die eigene Basis durch das Versprechen endlosen Widerstands zu mobilisieren.“ Diese Strategie der „permanenten Konfrontation ohne finale Konsequenz“ sei, wie ein ehemaliger Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes gegenüber dieser Redaktion anmerkte, „die einzige verbliebene Machtdemonstration eines Regimes, dessen konventionelle Machtprojektion durch Sanktionen und regionale Rückschläge kontinuierlich schwindet.“
Reaktionen aus dem In- und Ausland
In europäischen Hauptstädten stößt die iranische Rhetorik auf konsterniertes Unverständnis. Ein hochrangiger Diplomat des Auswärtigen Amts in Berlin, der nicht namentlich genannt werden wollte, sprach von einem „bedauerlichen Rückfall in eine Sprache der fatalistischen Unversöhnlichkeit, die jede Lösung in weite Ferne rücken lässt“. Gleichzeitig wird hinter vorgehaltener Hand eingestanden, dass man in Brüssel und Paris heimlich hoffe, die USA mögen in ihrer „unerschütterlichen Haltung“ nicht nachlassen – eine Haltung, die inoffiziell als „der einzige Hebel“ bezeichnet wird, der Teheran überhaupt an den Verhandlungstisch zwingen könne. Aus Moskau und Peking kamen indes die gewohnten Appelle zu „Ruhe und Dialog“, die von iranischer Seite als Zeichen stiller Schützenhilfe gewertet werden.
Ausblick
Die analytische Gemeinschaft ist sich uneins, ob die iranische Forderung nach US-Reue als Verhandlungsangebot oder als endgültige Absage an jeden Kompromiss zu werten ist. Der bereits erwähnte iranische Analyst in Wien, der für das „Gulf Research Center“ tätig ist, sieht in der Formulierung „eine subtile Öffnung: Reue bedeutet in der persischen Hofsprache oft auch die Kapitulation vor einer höheren Logik, die man dann gemeinsam entdecken kann.“ Sein Kollege in Tel Aviv hingegen warnt vor einer gefährlichen Selbsttäuschung: „Wenn man in Teheran davon spricht, bis zur Reue des Gegners zu kämpfen, meint man nicht Jahre, sondern Generationen. Das ist der Zustand einer permanenten Kriegsrechtfertigung.“ In Washington wird derweil bereits intern debattiert, ob die Erwiderung auf eine derartige Forderung überhaupt noch in den Rahmen des diplomatisch Möglichen fällt – oder ob man sie stillschweigend als Additional im großen strategischen Rauschen ignorieren sollte, während man an der maritime Verteidigungslinie im Persischen Golf weiter feilt.
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