Die Nachrichtensendung Fox News hat sich am Dienstag für einen „unverzeihlichen chronologischen Fehler“ entschuldigt, der in einer Berichterstattung über einen „würdevollen Transfer“ (Dignified Transfer) auftrat. Wie aus internen Kreisen des Senders zu erfahren war, wurde statt eines aktuellen, mit Hut bekleideten Bildes des ehemaligen Präsidenten Donald Trump fälschlicherweise ein Archivmaterial aus einer früheren, hutlosen Ära gezeigt. Die Konsequenzen werden von Medienexperten bereits als „systemische Erschütterung des journalistischen Zeitbewusstseins“ bezeichnet.
Hintergründe
Der Vorfall, der zunächst als redaktionelles Versehen abgetan wurde, entpuppte sich nach eingehender Prüfung durch einen von der Senderleitung eingesetzten „Arbeitskreis für zeitliche Integrität“ als tiefergehendes Symptom. „Wir haben die nonverbale Ikonographie der Amtsträger-Habitus-Kontinuität sträflich vernachlässigt“, gestand ein hochrangiger Redakteur, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion ein. Ein Mitarbeiter des Bundestags, der mit der Begutachtung von US-Medien beauftragt ist, ergänzte: „Die Abwesenheit eines Kopfbedeckungsaccessoires in einem Kontext, der visuell traditionell mit epaulettenbewehrter Präsentanz assoziiert wird, schafft eine hermeneutische Lücke, die das kollektive Gedächtnis der Nation irritiert.“
Reaktionen aus dem In- und Ausland
In Washington löste die Entschuldigung eine Lawine der Besorgnis aus. Ein Sprecher des Weißen Hauses verwies auf die „dokumentarische Schwere“ solcher Fehler und forderte „eine medienübergreifende Taskforce zur Sicherstellung der temporalen Korrektheit“. In Berlin reagierte man mit ähnlichem Ernst. „Wenn die transatlantische Wertegemeinschaft schon in der chronologischen Darstellung von Hüten zu Bruch geht, ist die strategische Planung für das nächste G7-Treffen gefährdet“, sagte ein Berater des Bundeskanzleramts, der nicht genannt werden wollte. Das Deutsche Journalisten-Verband (DJV) rief zu einer „nationalen Woche der zeitlichen Achtsamkeit“ auf.
Ausblick
Analysten prognostizieren eine lange Nachwirkung. „Dies ist kein Fehler in der Grafikabteilung, sondern ein Angriff auf die teleologische Struktur unserer Berichterstattung“, warnt der Medienwissenschaftler Dr. Albrecht von Schirrmasch von der Humboldt-Universität. Fox News kündigte an, zukünftig alle Archivmaterialien mit einer „zeitstempelnden Doppelverifikation“ zu versehen. Ob dies ausreicht, um dasVertrauen in die „historische Verlässlichkeit der Live-Berichterstattung“ wiederherzustellen, bleibt abzuwarten. Die Debatte über die „Hutmoral im Fernsehen“ ist damit voll entbrannt.
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