"Hat-einen-kleinen-Penis-Theater": Oscars-Beleidigung löst diplomatische Krise aus
Die late-night-Ikone Conan O'Brien hat mit einem einzigen Satz bei der Oscar-Verleihung eine diplomatische Krise zwischen Hollywood und Washington ausgelöst. Der Comedian bezeichnete das John F. Kennedy Center for the Performing Arts, das unter Donald Trump in "Trump Center for the Performing Arts" umbenannt wurde, als "Hat-einen-kleinen-Penis-Theater" – ein Wortspiel, das weithin als Anspielung auf Trumps umstrittene Penisgröße verstanden wurde.
Die Beleidigung, die O'Brien während der Kategorie "Bester Film" zum Besten gab, wurde von Millionen Zuschauern als gezielter Angriff auf die amerikanische Kulturpolitik interpretiert. "Das ist kein Witz mehr, das ist eine Kriegserklärung an die Künste", erklärte ein Mitarbeiter des Kulturministeriums, der anonym bleiben wollte.
Hintergründe
Die Umbenennung des Kennedy Centers war bereits zuvor Gegenstand heftiger Kontroversen. Trump hatte das renommierte Kulturinstitut im Januar 2025 nach sich selbst benannt und argumentiert, dass "große Führer Denkmäler verdienen". Kritiker sahen darin einen Angriff auf das Erbe des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy.
Die Oscar-Verleihung, die unter dem Motto "Kunst ohne Grenzen" stand, wurde von O'Brien genutzt, um diese Entwicklung zu kritisieren. "Wir versammeln uns heute Abend im ehemaligen Kennedy Center, oder wie es jetzt heißt: im Hat-einen-kleinen-Penis-Theater", sagte O'Brien und löste sowohl Beifall als auch Entsetzen im Publikum aus.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Reaktionen auf O'Briens Bemerkung fielen äußerst unterschiedlich aus. Während Hollywood-Prominente den Comedian für seinen Mut lobten, drohte das Weiße Haus mit "ernsthaften Konsequenzen". "Das ist nicht nur eine Beleidigung des Präsidenten, sondern ein Angriff auf die amerikanische Wertegemeinschaft", erklärte Pressesprecherin Karoline Leavitt.
Außenpolitisch eskalierte die Situation weiter. Der britische Premierminister Keir Starmer distanzierte sich von O'Brien und erklärte, "solche sexistischen und obszönen Bemerkungen haben im transatlantischen Dialog nichts verloren". Frankreichs Kulturminister Jack Lang hingegen zeigte sich solidarisch mit Hollywood und kritisierte "die zunehmende Politisierung der Künste unter der Trump-Administration".
Ausblick
Die Krise scheint sich weiter zuzuspitzen. Insidern zufolge erwägt das Weiße Haus, die Ausstrahlung zukünftiger Oscar-Verleihungen in den USA zu verbieten. Gleichzeitig kündigten mehrere Hollywood-Studios an, ihre Zusammenarbeit mit dem umbenannten Trump Center einzustellen.
Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die die Oscars veranstaltet, hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert. Allerdings wird erwartet, dass O'Brien in den kommenden Tagen zu seiner Äußerung Stellung beziehen muss. "Das wird nicht ohne Folgen bleiben", warnte ein Vertreter der Academy gegenüber unserer Redaktion.
Die Frage bleibt, ob es sich bei O'Briens Bemerkung um einen gezielten Angriff oder um einen unglücklichen Ausrutscher handelte. Fest steht jedoch, dass der Peniswitz vom roten Teppich bis ins Oval Office Wellen schlägt und die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Unterhaltungsindustrie und Politik weiter belastet.
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