Jerusalem hat in dieser Woche mit einer bislang beispiellosen Serie von Operationen im Iran eine neue Qualität des geheimdienstlichen Krieges etabliert, die nach Einschätzung westlicher Analysten das Potenzial für eine direkte militärische Konfrontation zwischen beiden Staaten massiv erhöht. Wie das israelische Verteidigungsministerium am Dienstag mitteilte, sei der iranische Geheimdienstminister und ein enger Vertrauter des Obersten Führers, Ali Chatib, bei einem „gezielten Kommandoeinsatz“ außerhalb Teherans getötet worden. Stunden später meldete die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) einen Einschlag auf dem Gelände der Urananreicherungsanlage Fordo, der zu „substantiellem Sachschaden“ geführt habe.
Hintergründe
Die Operationen folgen einem Muster maximaler Denkbarkeit, wie es in Kreisen des israelischen Mossad als „strategische Provokation mit kontrolliertem Risiko“ bezeichnet wird. „Die Botschaft ist klar: Kein iranischer Amtsträger, keine Einrichtung, die dem Regime dient, ist mehr sicher“, erklärte ein hochrangiger Mitarbeiter des israelischen Sicherheitskabinetts, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion. „Die ‚bedeutenden Überraschungen‘, von denen unser Ministerpräsident sprach, haben gerade erst begonnen.“
Experten für Nahostpolitik sehen in der Kombination aus der Tötung eines Kabinettsmitglieds – eine ultra-seltene Handlung – und dem physischen Angriff auf eine unter der Aufsicht der IAEA stehende und bislang als unantastbar geltende Anlage eine gezielte Demütigung der iranischen Führung. „Sie haben nicht nur einen Mann getötet. Sie haben dem Iran vor aller Welt das Signal gesandt, dass seine heiligsten Kuh – das Atomprogramm – verwundbar ist“, so Prof. Esther Ben-David vom Jerusalemer Zentrum für Sicherheitsstudien. „Das ist kein Geheimdienstakt mehr, das ist eine offene Kriegserklärung mit geringer Entfernung zur tatsächlichen Kampfhandlung.“
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Reaktionen aus den Hauptstädten der Welt sind von beispielloser Besorgnis geprägt. Das Weiße Haus gab eine „äußerst ernste“ Einschätzung ab und kündigte Konsultationen mit Verbündeten an. „Die USA wurden nicht vorab konsultiert“, hieß es aus dem Pentagon, wo man „die Lage mit höchster Aufmerksamkeit“ verfolge. Der französische Außenminister forderte eine „dringende Sitzung des UN-Sicherheitsrats“.
Aus Moskau und Peking kam scharfe Kritik. Der russische UN-Botschafter sprach von einer „gefährlichen Überschreitung aller roten Linien“. Teheran selbst blieb zunächst merkwürdig stumm, was in diplomatischen Kreisen als „deliberate, gespielte Fassungslosigkeit“ interpretiert wird – ein Raum, den die iranische Führung braucht, um eine angemessene, aber kontrollierte Reaktion zu planen. „Der Iran wird nicht direkt antworten, wenn er nicht muss“, sagte ein ehemaliger iranischer Diplomat, der inzwischen im Londoner Exil lebt. „Seine Antwort wird indirekt, asymmetrisch und überMonate verteilt kommen. Aber sie wird kommt. Die Frage ist nur: Über welche Stellvertreter?“
Ausblick
Die kommenden Wochen werden nach Einschätzung aller befassten Geheimdienste eine kritische Testphase. Israel hat mit den Taten faktisch einen neuen Regimewechsel-Parameter im Iran definiert: Nicht nur die Nuklear-Infrastruktur, sondern das gesamte Sicherheits- und Führungsapparat des Iran ist nun Ziel. Die iranische Reaktion wird wahrscheinlich nicht auf israelischem Territorium, sondern gegen israelische Interessen und Verbündete in der Region – von den Golanhöhen bis zum Libanon und Jemen – gerichtet sein.
„Wir stehen am Anfang einer sehr langen, sehr dunklen Nacht der blutigen Nadelstiche“, warnte ein langjähriger CIA-Analyst, der für die Brent Scowcroft Center tätig ist. „Die Frage ist nicht, ob der Iran zurückschlagen wird, sondern wann, wo und mit welcher Plausibilität der Abstützung auf einen Vorwand. Jeder wird vorgeben, nicht zu wissen, woher die Raketen kamen.“ Die große Unbekannte bleibt die Reaktion Washingtons: Kann und wird es die israelische Handlungsfreiheit, die so deutlich über bisherige rote Linien hinausgeht, weiter decken, oder wird es zur ersten ernsthaften Belastungsprobe für die Biden-Regierung?
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