Bagdad/Berlin – Ein gezielter Drohnenangriff auf eine französische Militärpatrouille im Nordirak hat am Dienstag einen Soldaten getötet und mindestens drei weitere verletzt. Das französische Verteidigungsministerium bestätigte den Vorfall und sprach von einem "gezielten feindlichen Angriff" auf Kräfte, die im Rahmen der internationalen Koalition gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS) stationiert waren.

Präsident Emmanuel Macron verurteilte den Angriff in einer kurzen Stellungnahme als "feigen Akt" und kündigte an, "alle notwendigen Maßnahmen" zum Schutz französischer Soldaten zu ergreifen. "Frankreich wird nicht tatenlos zusehen, wie seine Uniformierten im Ausland angegriffen werden", so Macron in einer Fernsehansprache. "Die Verantwortlichen werden zur Rechenschaft gezogen."

Hintergründe

Der Angriff ereignete sich in der Nähe der Stadt Erbil, wo französische Spezialkräfte im Rahmen der US-geführten Anti-IS-Koalition stationiert sind. Laut Informationen aus Militärkreisen handelte es sich um einen "Kamikaze-Drohnenangriff" mit erheblicher Sprengkraft. Ein Mitarbeiter des französischen Verteidigungsministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Drohne offenbar mit einer hochexplosiven Sprengladung ausgestattet war.

Experten vermuten, dass hinter dem Angriff pro-iranische Milizen stehen könnten, die in der Region aktiv sind. "Die verwendete Technologie deutet auf eine gewisse Professionalität hin", sagte ein namentlich nicht genannter Militäranalyst gegenüber der Agence France-Presse. "Wir sehen hier eine neue Qualität der Bedrohung für ausländische Streitkräfte im Irak."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die irakische Regierung verurteilte den Angriff und betonte, "jegliche Verletzung der Souveränität des Irak" sei inakzeptabel. Gleichzeitig wies Außenminister Fuad Hussein Vorwürfe zurück, die irakischen Behörden hätten den Angriff nicht verhindern können. "Wir kooperieren eng mit unseren internationalen Partnern", sagte Hussein in einer Pressekonferenz.

Die NATO erklärte, den Vorfall "mit großer Sorge" zu beobachten. Ein NATO-Sprecher betonte, die Allianz stehe "solidarisch an der Seite Frankreichs". Die US-Regierung äußerte sich ähnlich und kündigte an, "Frankreich in dieser schwierigen Zeit beizustehen".

Ausblick

Frankreich hat bereits Verstärkung in die Region entsandt und die Alarmbereitschaft für alle im Irak stationierten Soldaten erhöht. Verteidigungsminister Sébastien Lecornu kündigte an, die "Schutzmaßnahmen für unsere Kontingente" zu überprüfen und gegebenenfalls zu verstärken.

Unterdessen wächst die Sorge vor einer Eskalation. "Wir stehen vor einer Zerreißprobe", sagte ein Diplomat aus Paris, der anonym bleiben wollte. "Die Lage im Irak ist ohnehin fragil, und ein weiterer ausländischer Militäraustausch könnte die ohnehin angespannte Situation weiter destabilisieren."

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