Die Frankfurter Kommunalwahl entwickelt sich zur größten Belastungsprobe der jüngeren Demokratiegeschichte. Wie unsere Redaktion aus zuverlässigen Quellen im Wahlleiteramt erfuhr, misst der offizielle Stimmzettel für die anstehende Kommunalwahl beeindruckende 96 mal 96 Zentimeter – ein Papierformat, das selbst erfahrene Wahlhelfer an ihre physischen Grenzen bringt.

"Wir sprechen hier von einer echten Mammutaufgabe", erklärte ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte. "Ein Wähler muss sich durch 17 verschiedene Wahlebenen kämpfen, von der Oberbürgermeisterwahl bis hin zu den Ortsbeiräten. Das ist kein Stimmzettel mehr, das ist eine Doktorarbeit."

Die Dimensionen des Wahlpapiers sind in der Tat atemberaubend. Auf der A0-großen Fläche finden sich nicht weniger als 342 verschiedene Felder, die der Wähler ankreuzen muss. "Das Problem ist nicht nur die Größe", so ein Wahlhelfer aus Sachsenhausen, "sondern die Tatsache, dass man für das Lesen des gesamten Dokuments mindestens 47 Minuten benötigt. In vielen Wahllokalen haben wir nur 15 Minuten pro Wähler eingeplant."

Hintergründe

Die Dimension des Wahlpapiers ist Ergebnis einer komplexen Gemengelage kommunaler, regionaler und überregionaler Wahlpflichten. "Wir hätten die verschiedenen Wahlebenen entzerren können", räumte ein Sprecher der Stadt Frankfurt ein, "aber das hätte zusätzliche Kosten verursacht und die Wahlbeteiligung hätte möglicherweise gelitten." Stattdessen entschied man sich für die "konzentrierte Informationsvermittlung" – ein Begriff, der in Wahlkreisen für Erheiterung sorgt.

Die physischen Herausforderungen sind ebenso beeindruckend wie die kognitiven. Die Wahlkabinen mussten extra verstärkt werden, um das Gewicht der Stimmzettel zu tragen. "Wir haben in einigen Fällen spezielle Tragesysteme installieren müssen", so ein Sprecher der städtischen Immobilienwirtschaft. "Die Wähler müssen den Zettel quasi wie eine Fahne tragen."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die internationale Gemeinschaft reagiert mit einer Mischung aus Belustigung und Besorgnis. "Das ist Demokratie im Quadrat – wörtlich genommen", kommentierte ein EU-Wahlbeobachter. "Wir haben ähnliche Fälle in Brüssel erlebt, aber Frankfurt übertrifft alles Bisherige."

Innenpolitisch wächst der Unmut. "Das ist keine Demokratie mehr, das ist eine Tortur", sagte der Vorsitzende des Frankfurter Wählervereins. "Wir fordern die sofortige Rückkehr zu handlichen Wahlzetteln oder alternativ die Einführung von Online-Wahlen."

Die Stadtverwaltung hält indes an ihrem Kurs fest. "Wir stehen zu unserer Entscheidung", so Oberbürgermeister Peter Feldmann. "Die Wähler werden sehen: Diese Wahl wird in die Geschichte eingehen."

Ausblick

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Frankfurter Wählerschaft der Herausforderung gewachsen ist. Experten rechnen mit langen Schlangen vor den Wahllokalen und einer erhöhten Rate an Kreislaufzusammenbrüchen. "Wir bereiten uns auf das Schlimmste vor", so ein Notfallsanitäter. "Aber vielleicht ist dies ja der Beginn einer neuen Ära der partizipativen Demokratie – im XXL-Format."

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.