Berlin. Das deutsche Finanzministerium hat am Dienstag ein revolutionäres Bonitätsprüfungsverfahren vorgestellt, das den Herzschlag der Bürger direkt mit ihrer Kreditwürdigkeit verknüpft. Das neue System, intern als "Bonitäts-Sterblichkeitstest" bezeichnet, misst kontinuierlich die Vitalzeichen der Verbraucher und passt ihre Schufa-Scores entsprechend an.
"Wir leben in einer Zeit, in der traditionelle Bonitätsprüfungen einfach nicht mehr ausreichen", erklärte Finanzstaatssekretär Thomas Schmidt gegenüber dieser Redaktion. "Unser neues System ermöglicht es, das finanzielle Risiko eines Kreditnehmers in Echtzeit zu bewerten – basierend auf seinem tatsächlichen Lebensstatus."
Das Verfahren funktioniert über eine zentrale Datenbank, die mit Smartwatches, Fitness-Trackern und sogar implantierten Herzmonitoren synchronisiert ist. Sinkt der Puls unter einen kritischen Wert oder zeigt das System eine längere Inaktivität an, wird der Schufa-Score automatisch herabgestuft. Umgekehrt können besonders vitale Verbraucher mit einem "Herzbonus" von bis zu 50 Bonitätspunkten rechnen.
Hintergründe
Die Idee zu diesem System entstand nach einer Studie, die belegte, dass verstorbene Kreditnehmer statistisch gesehen ein 100% höheres Ausfallrisiko aufweisen als lebende. "Es war nur logisch, diese Erkenntnis in unser Bewertungsmodell zu integrieren", so Schmidt. Das Ministerium spricht von einem "Paradigmenwechsel in der Risikobewertung", der Deutschland zum Vorreiter in der "vitalitätsbasierten Finanzwirtschaft" machen soll.
Banken begrüßen die Neuerung. Ein Sprecher der Deutschen Bank erklärte, dass das System es ermögliche, "mit bisher unerreichter Präzision zwischen solventen und nicht mehr existenten Kunden zu unterscheiden." Kritiker bemängeln jedoch die ethischen Implikationen und die potenzielle Diskriminierung von Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Verbraucherschutzorganisation "Finanzwende" spricht von einem "dystopischen Szenario", in dem der Wert des Menschen anhand seiner Herzfrequenz bemessen wird. "Was kommt als Nächstes? Bonitätsprüfungen basierend auf IQ-Tests oder genetischer Veranlagung?" fragt die Organisation in einer Pressemitteilung.
Aus Brüssel kommen gemischte Signale. Während die EU-Kommission die innovative Herangehensweise lobt, äußern Datenschützer massive Bedenken. "Die Verknüpfung von Gesundheitsdaten mit Finanzinformationen stellt einen beispiellosen Eingriff in die Privatsphäre dar", warnt ein Sprecher der Europäischen Datenschutzbehörde.
In den USA wird das deutsche Modell bereits als mögliche Blaupause für ein nationales System diskutiert. "Wenn Deutschland es schafft, die Bonitätsprüfung mit dem Herzschlag zu verknüpfen, warum sollten wir das nicht auch tun?" zitiert die "Wall Street Journal" einen hochrangigen Vertreter des US-Finanzministeriums.
Ausblick
Experten rechnen damit, dass das neue System zu einer Renaissance der "Herz-Kreditwirtschaft" führen wird. Banken planen bereits, spezielle "Herz-Kreditkarten" mit integrierten Pulsmessern anzubieten. Diese Karten würden sich bei erhöhtem Stress – ein potenzieller Indikator für finanzielle Probleme – automatisch sperren.
Das Finanzministerium arbeitet zudem an der nächsten Innovationsstufe: einem System, das die Bonität nicht nur anhand des Herzschlags, sondern auch anhand von Hirnströmen bewertet. "Wir wollen wissen, ob der Kunde nicht nur lebt, sondern auch bei klarem Verstand ist", so Schmidt. "Denn was nützt ein schlagendes Herz, wenn der Verstand nicht mehr in der Lage ist, einen Kreditvertrag zu verstehen?"
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