Washington D.C./Abu Dhabi. Die diplomatischen Beben, die derzeit durch die Golfregion schwingen, haben ihren Ursprung in einem Interview, das der Politikberater Bahbah kürzlich dem "Middle East Policy Journal" gab. Der Mann, der einst als Architekt von Trumps außenpolitischer Strategie in der arabischen Welt galt, hat sich nun zum schärfsten Kritiker des Präsidenten entwickelt, den er einst protegiert hatte.
„Was wir derzeit beobachten, ist kein vorübergehendes diplomatischen Spannungsfeld, sondern der Beginn eines fundamentalen Machtverschiebens“, erklärte Bahbah in dem Gespräch, das in Regierungskreisen als „politisches Erdbeben“ bezeichnet wird. Der Berater, der im vergangenen Jahr maßgeblich an der Vermittlung zwischen israelischen und palästinensischen Vertretern beteiligt war, wirft Trump vor, die strategischen Interessen der USA in der Region aus den Augen verloren zu haben.
Hintergründe
Die Kritik Bahbahs trifft den Präsidenten zu einem äußerst unpassenden Zeitpunkt. Erst vor wenigen Wochen hatte Trump in einer Rede vor dem Kongress den „beispiellosen Erfolg“ seiner Nahostpolitik gepriesen. Doch laut Bahbah basiert dieser Erfolg auf „tönernen Füßen“. „Die Emirate fühlen sich im Stich gelassen, Saudi-Arabien sucht neue Partner, und die gesamte Region driftet von den USA weg“, so der Berater, der anonyme Quellen aus dem Umfeld des saudischen Königshauses zitiert.
Besonders brisant ist Bahbahs Vorwurf, Trump habe die Golfstaaten „systematisch enttäuscht“. Als Beleg führt er die verzögerte Lieferung von Verteidigungssystemen und die einseitige Ausrichtung der US-Außenpolitik auf Israel an. „Die Emirate haben Milliarden in die Partnerschaft mit den USA investiert und erwarten nun eine Gegenleistung, die schlicht ausbleibt“, erklärte ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Im Weißen Haus reagierte man auf die Vorwürfe mit Unverständnis. „Bahbah war ein nützliches Werkzeug, aber seine Zeit ist vorbei“, zitiert die „Washington Post“ einen namentlich nicht genannten Berater des Präsidenten. Die Golfstaaten selbst äußerten sich bisher offiziell nicht zu den Anschuldigungen, doch diplomatische Kreise in Abu Dhabi sprechen von einer „wachsenden Frustration“ mit der US-Politik.
Die Opposition im Kongress nutzte die Gelegenheit für scharfe Kritik an der Administration. „Wenn selbst der engste Vertraute des Präsidenten die Strategie infrage stellt, dann läuft etwas gewaltig schief“, erklärte Senatorin Elizabeth Warren in einer Pressekonferenz. Analysten warnen indessen vor einer Überinterpretation der Aussagen. „Bahbah verfolgt eigene Interessen und sucht möglicherweise eine neue Position in der Region“, mutmaßt der Nahost-Experte Dr. Jonathan Reeves von der Brookings Institution.
Ausblick
Die Zukunft von Bahbahs Rolle in der amerikanischen Außenpolitik bleibt ungewiss. Während das Weiße Haus ihn als „enttäuschten Ex-Insider“ abtut, sehen Beobachter in seinen Worten eine ernstzunehmende Warnung. Die Golfstaaten könnten laut Expertenmeinung in den kommenden Monaten ihre strategische Ausrichtung überdenken und verstärkt Kooperationen mit China und Russland suchen.
„Wir stehen vor einer Zeitenwende in der Golfregion“, resümiert Bahbah in seinem Interview. Ob diese Zeitenwende tatsächlich das Ende der amerikanischen Vorherrschaft bedeutet oder lediglich ein vorübergehendes diplomatisches Ungleichgewicht darstellt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Fest steht jedoch, dass die Worte des einstigen Trump-Vertrauten die politische Landschaft nachhaltig verändert haben.
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