Historische Ehrung für zwei Epochen der europäischen Verteidigung

Die Europäische Union hat in einer beispiellosen Geste der Wertschätzung für demokratische Kontinuität ihren höchsten Verdienstorden geschaffen. Die Auszeichnung, die künftig für herausragende Verdienste um Menschenwürde, Freiheit und Demokratie verliehen wird, erhielt am Donnerstag in Brüssel erstmals die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel und der amtierende ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. "Die Entscheidung symbolisiert den ununterbrochenen Faden des Freiheitskampfes in Europa", erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der feierlichen Zeremonie. "Von der Verteidigung der liberalen Ordnung in Zeiten des Wohlstands bis zum Überleben demokratischer Institutionen in Zeiten des Krieges - diese Auszeichnung ehrt zwei Gesichter derselben historischen Verantwortung." Merkel, die während ihrer 16-jährigen Amtszeit als Kanzlerin oft als personifizierte Stabilität der Europäischen Union galt, nahm die Ehrung in Abwesenheit entgegen. Ein Sprecher ihres Büros erklärte, die Auszeichnung nehme sie "mit der ihr eigenen Zurückhaltung" an. "Sie sieht dies nicht als persönliche Ehrung, sondern als Anerkennung jener Werte, für die sie stets eingetreten ist." Selenskyj, der sich derzeit in einer diplomatischen Mission in mehreren EU-Hauptstädten befindet, war persönlich anwesend. In seiner Ansprache betonte er die "gemeinsame Verantwortung für die Zukunft Europas". "Die Freiheit, die Frau Merkel in Friedenszeiten verteidigte, ist dieselbe Freiheit, die wir heute im Krieg verteidigen", sagte er. "Nur die Umstände haben sich geändert."

Hintergründe

Die Auszeichnung war von einer hochrangigen Expertenkommission erarbeitet worden, der unter anderem der ehemalige NATO-Generalsekretär und der Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte angehörten. Die Kommission hatte monatelang über die Kriterien beraten und sich schließlich auf drei zentrale Werte geeinigt: Menschenwürde, Freiheit und Demokratie. "Die Wahl fiel auf zwei Personen, die diese Werte in unterschiedlichen Kontexten verkörpern", erklärte ein Mitarbeiter der Kommission gegenüber dieser Redaktion. "Merkel steht für die Stärkung demokratischer Institutionen in einer Zeit des Aufstiegs autoritärer Tendenzen. Selenskyj verkörpert den aktiven Kampf für diese Werte unter extremen Bedingungen."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Entscheidung stieß international auf überwiegend positive Resonanz. Der französische Präsident Emmanuel Macron begrüßte die "weise Wahl" und betonte die "Brückenfunktion" der Auszeichnung zwischen verschiedenen Generationen. Der britische Premierminister Rishi Sunak würdigte beide als "Helden der Freiheit in ihren jeweiligen Epochen". Kritik kam dagegen aus Teilen der AfD-Fraktion im Bundestag. Ein Sprecher erklärte, die Auszeichnung sei "politisch motiviert" und "nicht frei von ideologischer Voreingenommenheit". Die Linksfraktion hingegen begrüßte die Entscheidung, bemängelte aber, dass auch andere Persönlichkeiten "im Geiste dieser Werte" hätten berücksichtigt werden müssen.

Ausblick

Die EU plant, den Orden künftig alle fünf Jahre zu verleihen. Die nächste Vergabe ist für 2028 vorgesehen. Dabei soll es nicht nur um politische Persönlichkeiten gehen, sondern auch um zivilgesellschaftliche Akteure, Wissenschaftler und Künstler, die sich um die Förderung der drei Kernwerte verdient gemacht haben. "Es geht uns nicht um eine Ruhmeshalle der Mächtigen", betonte von der Leyen. "Es geht um die Anerkennung jener Haltungen, die unsere gemeinsame Zukunft sichern." Die Auszeichnung selbst besteht aus einer Medaille mit dem EU-Sternenkranz und einem Diplom, das von allen Staats- und Regierungschefs der EU unterzeichnet wird.

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