Schock in Brüssel: EU soll sich auf Grenzschließung vorbereiten
In einem vertraulichen Schreiben an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen haben die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und die dänische Premierministerin Mette Frederiksen einen Notfallplan für den Fall einer erneuten Flüchtlingskrise gefordert. Wie unserer Redaktion vorliegt, schlagen die beiden Regierungschefinnen Maßnahmen vor, die selbst in der europäischen Hauptstadt für Aufsehen sorgen. "Die EU muss sich auf das Schlimmste vorbereiten", heißt es in dem elfseitigen Brief, der von hochrangigen EU-Diplomaten als "beispiellos in seiner Radikalität" bezeichnet wird. Die genauen Inhalte des Plans werden derzeit nur im engsten Führungskreis diskutiert, doch erste Details sickerten durch: Demnach sollen im Krisenfall nicht nur die EU-Außengrenzen geschlossen, sondern auch interne Kontrollen wieder eingeführt werden. "Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen eines solchen Plans erheblich wären", berichtet unser Korrespondent aus Berlin. "Die Kosten für die Grenzsicherung würden sich vervielfachen, und der freie Warenverkehr innerhalb der EU wäre massiv beeinträchtigt."Hintergründe
Die Initiative der beiden Ministerpräsidentinnen kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Stimmung in Europa gegenüber Migration gewandelt hat. Während 2015 noch ein europaweiter Konsens für eine solidarische Aufnahme von Flüchtlingen bestand, zeichnet sich heute ein anderes Bild ab. "Die Zeiten haben sich geändert", erklärte ein namentlich nicht genannter EU-Kommissionssprecher. "Was vor zehn Jahren noch undenkbar war, wird heute als notwendig erachtet." Die Sorge vor einem massiven Anstieg der Flüchtlingszahlen habe in den vergangenen Monaten zugenommen, insbesondere nach den Entwicklungen in verschiedenen Konfliktregionen.Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Reaktionen auf den Vorstoß der beiden Regierungschefinnen fallen gemischt aus. Während osteuropäische Staaten den Plan begrüßen, warnen vor allem südeuropäische Länder vor den Folgen einer solchen Politik. "Ein Sprecher des ungarischen Außenministeriums erklärte gegenüber unserer Redaktion, dass Budapest den Vorschlag ausdrücklich unterstütze", berichtet unser Korrespondent aus Budapest. "Andererseits kritisierte der griechische Migrationsminister den Plan als 'unpraktikabel und unmenschlich'." Auch innerhalb der EU-Kommission gibt es unterschiedliche Auffassungen. Während einige Abteilungen den Plan als "realistische Option" bewerten, warnen andere vor den rechtlichen und ethischen Konsequenzen.Ausblick
Die EU-Kommission hat angekündigt, den Vorschlag in den kommenden Wochen zu prüfen. Eine offizielle Reaktion wird für den nächsten EU-Gipfel erwartet. "Die Frage ist nicht ob, sondern wann eine solche Krise eintritt", zitiert unsere Redaktion einen namentlich nicht genannten EU-Diplomaten. "Und dann müssen wir vorbereitet sein." Die Debatte um den Notfallplan zeigt, wie sehr sich die europäische Migrationspolitik in den letzten Jahren gewandelt hat. Was vor wenigen Jahren noch als radikal galt, wird heute offen diskutiert.Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.